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Kärntner Institut für Seenforschung - Naturwissenschaftliches Forschungszentrum
Kärntner Institut für Seenforschung
Naturwissenschaftliches Forschungszentrum

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Geschichte des Kärntner Instituts für Seenforschung


Seit 1997 existiert das Kärntner Institut für Seenforschung – Naturwissenschaftliches Forschungszentrum als Verein. Den Grundstein für die Etablierung dieser Forschungseinrichtung legte DDr. Ingo Findenegg in den 1930er Jahren durch seine unermüdliche Erkundung der Kärntner Seen. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen, Gutachten und Stellungnahmen.

Auf Anregung Findeneggs wurde Anfang der 1970er Jahre am Landesmuseum für Kärnten ein kleines limnologisches Labor eingerichtet. Es diente der Überwachung der Gewässergüte der Kärntner Badeseen. In den Aufgabenbereich der Mitarbeiter fiel unter anderem die Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten.
In Folge waren es insbesondere Univ-Prof. Dr. Hans Sampl und Dr. Norbert Schulz, die durch ihr beharrliches Engagement, den Verein zu einem über die Lande hinaus anerkannten Institut führten.

1975 wurde das Labor auf Initiative des damaligen Landeshauptmanns Leopold Wagner, des Landeshauptmann-Stellvertreters Erwin Frühbauer und des Landesamtsdirektor-Stellvertreters Dr. Ralf Unkart zum Kärntner Institut für Seenforschung aufgewertet und der Abteilung 5 - Kultur des Amts der Kärntner Landesregierung unterstellt. In dieses Jahr fiel auch die Herausgabe des ersten Kärntner Seenberichts als Veröffentlichung des Kärntner Instituts für Seenforschung.

1980 erfolgte die Eingliederung des Instituts als Unterabteilung Gewässerschutz in die Abteilung 18 - Wasserbau des Amts der Kärntner Landesregierung.
Aufgrund des wachsenden Aufgabenbereichs auf dem Gebiet des Umweltschutzes wurde auf Initiative von Landesrat Max Rauscher 1985 die selbständige Abteilung 15 - Umweltschutz gegründet. Diese übernahm auch die Agenden des Kärntner Instituts für Seenforschung.

1997 schließlich erfolgte auf Anregung der damaligen Landesrätin Dr. Elisabeth Sickl die Gründung des Vereins "Kärntner Institut für Seenforschung - Verein für angewandte Gewässerökologie". Ergebnisse von Gewässergütekontrollen und wissenschaftlichen Untersuchungen der Kärntner Gewässer wurden von da an in der Reihe "Veröffentlichungen des Kärntner Institutes für Seenforschung" publiziert.

Als Gründungsmitglieder traten der Naturwissenschaftliche Verein für Kärnten und das Land Kärnten auf.


Zeittafel


1930er: Die unermüdliche Erkundung der Kärntner Seen lag DDr. Ingo Findenegg besonders am Herzen. Dadurch legte er den Grundstein für die Etablierung des Kärntner Instituts für Seenforschung als Forschungseinrichtung. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen, Gutachten und Stellungnahmen.

Anfang 1970er: Ein kleines limnologisches Labor wurde auf Anregung DDr. Ingo Findeneggs am Landesmuseum Kärnten errichtet. Dieses Labor diente der Überwachung der Gewässergüte der Kärntner Badeseen.

1975: Aus dem einstmaligen Labor im Landesmuseum Kärnten entstand das Kärntner Institut für Seenforschung. Es wurde der Abteilung 5 - Kultur des Amtes der Kärntner Landesregierung unterstellt. Dies geschah auf Initiative des damaligen Landeshauptmanns Leopold Wagner, des Landeshauptmann-Stellvertreters Erwin Frühbauer und des Landesamtsdirektor-Stellvertreters Dr. Ralf Unkart. Dr. Norbert Schulz und Univ-Prof. Dr. Hans Sampl führten fortan durch ihr beharrliches Engagement den Verein zu Bekanntheit auch über die Grenzen Kärntens hinaus.

1975: Der erste Kärntner Seenbericht als Veröffentlichung des Kärntner Instituts für Seenforschung wurde im Sommer des Jahres herausgegeben.

1980: Das Kärntner Institut für Seenforschung wurde als Unterabteilung Gewässerschutz in die Abteilung 18 - Wasserbau des Amts der Kärntner Landesregierung eingegliedert.

1985: Der Aufgabenbereich des Kärntner Instituts für Seenforschung wandte sich immer mehr dem Gebiet des Umweltschutzes zu. Auf Initiative von Landesrat Max Rauscher wurde daher die selbständige Abteilung 15 - Umweltschutz gegründet, welche auch die Agenden des Kärntner Instituts für Seenforschung übernahm.

1997: Auf Anregung der damaligen Landesrätin Dr. Elisabeth Sickl wurde das Kärntner Institut für Seenforschung – Verein für angewandte Gewässerökologie gegründet.

2005: Mit dem Projekt Alplakes wurde der Grundstein für die internationale Forschungstätigkeit des Kärntner Instituts für Seenforschung gelegt. Als erstes INTERREG III B Projekt des Instituts hatte es zum Ziel, ein Netzwerk für lokale Gewässeraufsichts- und Tourismusbehörden im alpinen Bereich zu schaffen, um einen Bewirtschaftungsplan zur nachhaltigen Entwicklung alpiner Seen einzurichten.

2006: Im Zuge der Statutenänderung bei der Jahreshauptversammlung im Jahr 2006 kam es zu einer Namensänderung des Vereins in Kärntner Institut für Seenforschung – Naturwissenschaftliches Forschungszentrum. In Folge der Umstrukturierungen kam es zur Etablierung zweier Geschäftsführer und zur Benennung eines Fachbeirats.
Durch die Statutenänderung wurde auch eine Gründung von Tochtergesellschaften ermöglicht. Was die Gründung der KIS Kärntner Institut für Seenforschung GmbH im Juni des Jahres 2006 ermöglichte.

2008: Im November des Jahres 2008 übersiedelte das Kärntner Institut für Seenforschung endgültig in die Räumlichkeiten des Institut für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

2011: Mit 1. Juli 2011 wurden die 20 Abteilungen des Amtes der Kärntner Landesregierung im Rahmen der Verwaltungsreform in 10 Kompetenzzentren gegliedert und neu strukturiert. Das Kärntner Institut für Seenforschung untersteht nun der Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz).
 

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