Millstätter See
| Trophie: |
oligotroph |
| Hygiene: |
gut |
| Ökologischer Zustand: |
gut |
Der Millstätter See blieb im Untersuchungsjahr 2007 stabil auf oligotrophem Niveau.
Die mittlere Sichttiefe lag bei 6,4 m, der Maximalwert bei 7,4 m. pH-Wert und Leitfähigkeit, ebenso die Nährstoffparameter, entsprachen den Messwerten der vorangegangenen Jahre.
Bei der Gesamt-Phosphor-Konzentration war auffallend, dass diese während der Stagnationsphase bis in große Tiefen sehr niedrig war. Im Mixolimnion (Wasserkörper von 0 bis 70 m Tiefe) wurden Werte nahe der Bestimmungsgrenze von 5 µg/l, und maximal 8 µg/l gemessen. Innerhalb des darunter liegenden Monimolimnions kam es, dem meromiktischen Charakter des Sees entsprechend, zu einem erhöhten Phosphorgehalt mit mittleren Konzentration in Grundnähe von 296 µg/l bis max. 590 µg/l. Zum Zeitpunkt der Frühjahrszirkulation im März verlief die Sauerstoffgrenze in ca. 90 m bis 100 m Tiefe.
Auch die Phytoplanktonbiomasse blieb weiterhin niedrig. Im Jahresmittel wurde eine epilimnische Biomasse von rund 730 mg/m³ errechnet. Zu den dominierenden Phytoplanktonarten in der Oberflächenschicht von 0 bis 5 m zählten im Frühjahr und Sommer Kieselalgen, wie
Tabellaria fenestrata oder
Fragilaria crotonensis. Im Winter war die Burgunderblutalge
Planktothrix rubescens vorherrschend. Diese fädige Blaualge schichtet sich in den wärmeren Monaten in Tiefen zwischen 10 m und 15m ein.