Forstsee
| Trophie: |
schwach mesotroph |
| Hygiene: |
sehr gut |
| Ökologischer Zustand: |
|
Die Gesamt-Phosphor-Konzentrationen im Epilimnion (0 – 6 m) wiesen den Forstsee als schwach mesotrophes Gewässer aus.
Im Juni war das Seewasser mit einem Sichttiefenwert von 7,2 m sehr klar, im September zeigte die Secchi-Scheibe eine Sichttiefe von 4,6 m an. Verglichen mit dem Vorjahr war die Lichtdurchlässigkeit 2009 wesentlich höher.
An beiden Untersuchungsterminen wurden Gesamt-Phosphor-Konzentrationen (0 – 6 m) von durchschnittlich 13 µg/l bestimmt. In 30 m Tiefe hingegen sank der Phosphor-Gehalt von maximal 30 µg/l (2008) auf 16 µg/l. Während die Nitrat-Stickstoff-Konzentrationen (671 µg/l) in der Größenordnung des Jahres 2008 lagen, wurde ein weiteres Absinken der Ammonium-Stickstoff-Konzentrationen in 30 m Tiefe von 360 µg/l (2008) auf 28 µg/l festgestellt. An beiden Probenahmeterminen wurde in 30 m eine Sauerstoff-Konzentration von 0,3 mg/l gemessen, die auf verstärkte Abbauprozesse von abgesunkenem, organischem Material während der Stagnationsphase zurückgeht.
Die häufigste Art im Frühsommer war
Planktosphaeria gelatinosa, eine Chlorophyceae, deren kugelige Zellen in einer Gallerthülle eingebettet sind. Mit mittlerer Häufigkeit traten Dinophyceen mit
Ceratium hirundinella und
Peridinium inconspicuum sowie die centrische Kieselalge
Cyclotella sp. auf, letztere war auch im Spätsommer mit der Häufigkeit 3 vertreten.