Moosburger Mitterteich
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eutroph |
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Der fischereilich bewirtschaftete Moosburger Mitterteich wies 2011 einen unverändert hohen Nährstoffstatus auf. Die Nährstoffe (Phosphor) wurden nur eingeschränkt zurückgehalten und gelangten über den Abfluss in den Mühlteich. Die optische Qualität war im Juni mit einem Sichttiefenwert von 0,5 m durch Planktonalgen stark beeinträchtigt. Im September verbesserte sich die Lichtdurchlässigkeit auf 1,7 m.
Die mittlere Gesamt-Phosphorkonzentration (61 µg/l) 2011 entsprach den im Vorjahr bestimmten Werten. Nitrat-Stickstoff wurde durch die hohe organische Produktion fast gänzlich aufgezehrt, die gemessenen Konzentrationen lagen unter der Bestimmungsgrenze (11,3 µg/l). Die Wetterlage, bedeckt mit geringer Sonneneinstrahlung, beeinträchtigte die Photosynthesetätigkeit der Algen, wodurch eine Sauerstoffsättigung von maximal 114 % (8,9 mg/l Sauerstoffgehalt) gemessen wurde.
Die Phytoplanktonzusammensetzung im Frühsommer spiegelte die hohen Gesamt-Phosphorkonzentrationen wider. Mit der Häufigkeit 4 wurde die coccale Blaualge
Microcystis wesenbergii (Cyanophyceae) bestimmt.
Melosira varians (centrale Bacillariophyceae) kam mit der Häufigkeit 3 vor. Im Gegensatz zum Mühlteich, der zu diesem Zeitpunkt eine geringe Formenvielfalt aufwies, war das Artenspektrum im Mitterteich mit 47 determinierten Arten bzw. Gattungen vielfältig. Im September stieg die Artenzahl auf 58 an, wobei alle „selten“ bis „vereinzelt“ vorhanden waren. Eine Ausnahme machte
Aulacoseira sp., die mit mittlerer Häufigkeit auftrat.