Greifenburger Badesee
| Trophie: |
oligotroph |
| Hygiene: |
sehr gut |
| Ökologischer Zustand: |
|
Wie in den Vorjahren wurde der Greifenburger Badesee wegen seiner geringen Phosphor-Konzentrationen in der Oberflächenschicht dem oligotrophen Gewässertypus zugeordnet.
Die optische Qualität war mit Sichttiefenwerten zwischen 6,7 m und 7,4 m ausgezeichnet.
Mit Gesamt-Phosphor-Konzentrationen nahe der Nachweisgrenze von 5 µg/l war der Phosphorgehalt unverändert gering. Über dem Gewässergrund unterlag die Sauerstoff-Konzentration großen Schwankungen. Im Mai wurde in 11 m Tiefe ein Maximalwert von 14 mg/l gemessen, im September sank der Wert auf 0 mg/l. Auffallend war der Anstieg der Ammonium-Stickstoff-Konzentration auf 1800 µg/l.
Im Frühjahr war keine Algengruppe dominant. Vertreter waren
Dinobryon divergens (Goldalgen),
Micractinium sp. (Grünalgen) und
Navicula sp. (Kieselalgen). Im Juni bestand das Artenspektrum vorwiegend aus Kieselalgen (
Cyclotella sp.). Das Septemberplankton hingegen wurde von
Peridinium inconspicuum (Panzeralgen) und den sternförmigen Kolonien der Kieselalge
Asterionella formosa aufgebaut.