Das Becken des Zmulner Sees entstand durch die Abgliederung einer großen Toteismasse von dem sich im Glantal gegen Westen zurückziehenden Gletscherast. Der flache Rücken unmittelbar nordwestlich des Sees wird von Grundmoränenablagerungen gebildet. Umgeben von einem zum Teil schmalen Saum von Röhrichtpflanzen liegt der See inmitten landwirtschaftlich intensiv genutzter Kulturflächen.
Landschaftsschutz. Das im Westen des Sees ursprünglich intensiv genutzte Grünland wurde im Rahmen eines Ökologisierungsprojektes außer Nutzung gestellt. Die Wasserfarbe des Sees ist infolge der umgebenden Naß- und Moorflächen bräunlich. Der See entwässert in die nördlich gelegene Glan. Der Zmulnersee liegt in einem 40 ha großen Landschaftsschutzgebiet, LGBl. Nr. 81/170
Laut Auskunft des Fischereiberechtigten, Herrn EGGER, kommen im Zmulner See folgende 8 Fischarten vor:
Hecht (Esox lucius)
Barsch (Perca fluviatilis) Blau Barsch
Wels (Silurus glanis) Waller
Karpfen (Cyprinus carpio)
Rotauge (Rutilus rutilus)
Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
Schleie (Tinca tinca)
Zander (Sander lucioperca)
Der Bestand an Welsen ist gut, zum Teil vermehren sich die Karpfen natürlich. Der See wird angelfischereilich genutzt.
Edelkrebsbestand. Der Zmulner See beherbergt einen Edelkrebsbestand (
Astacus astacus).