Im Zuge von Sanierungsarbeiten im Stauraum des Kraftwerkes Lavamünd, entstand Mitte der 1970er Jahre der Naturbadesee Lavamünd. Er befindet sich südwestlich der Ortschaft Lavamünd, linksufrig des Stausees und rund 700 m flussauf der Staumauer. In den Jahren 2003 bis 2007 wurden neuerlich bauliche Maßnahmen zur Gestaltung des Badeteiches durchgeführt. Der See weist heute eine Wasserfläche von 8.800 m² auf, seine tiefste Stelle befindet sich im Bereich des Südwestufers und beträgt 6 m.
Im Lavamünder Badeteich wurden 9 Fischarten nachgewiesen (FRIEDL & KERSCHBAUMER, 2002).
Als häufigste Art der im Jahr 2002 durchgeführten fischereilichen Untersuchung wurde das Rotauge genannt, das mit fast 75 % den Fischbestand dominierte. Der Barsch bildete weniger als 15 %.