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Kärntner Institut für Seenforschung - Naturwissenschaftliches Forschungszentrum
Kärntner Institut für Seenforschung
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Kleinsee



 
100715_see_kleinsee_oberauer_001
Allgemeine Beschreibung
Morphometrische Daten
Fischbestand

 


Allgemeine Beschreibung


Seichtes Kleingewässer. 400 m westlich des Klopeiner Sees befindet sich der Kleinsee, der eine Fläche von 9 ha und eine Tiefe von 9 m aufweist. Er ist, wie der benachbarte Klopeiner See, der Rest des wesentlich größeren, nacheiszeitlichen "Kühnsdorfer Sees". Ursprünglich war dieser See bedeutend tiefer. Durch die Verlandung und Sedimentation seit der Eiszeit ist er heute ein relativ seichtes Kleingewässer. Die Ufer dieses Sees sind im Gegensatz zum Klopeiner See noch in einem weitgehend natürlichen Zustand, besonders bemerkenswert ist, dass der Kleinsee seine Ursprünglichkeit am Rand eines stark frequentierten Fremdenverkehrsgebietes erhalten konnte. 1970 wurde ein 130 ha großes Gebiet, in dessen östlichem Teil der Kleinsee liegt, unter Landschaftsschutz gestellt (LGBl. Nr. 52/1970, 20/1979). Im Uferbereich des Kleinsees sowie in dem westlich anschließenden Littermoos, einer Verlandungsfläche, findet man eine Reihe floristischer und faunistischer Seltenheiten.

Morphometrische Daten

Kleinsee - Geographische Daten
Geographische Länge 14,56539306
Geographische Breite 46,60676238
Seehöhe [m ü. A.] 448
Kleinsee - Morphometrische Daten
Fläche [km²] 0,09
Max. Tiefe [m] 9
Mittlere Tiefe [m]
Volumen [m³]
Theoretische Wassererneuerungszeit [Jahre]
Abfluss MQ (1971 - 1990) [l/s]
Einzugsgebiet [km²] 6,14

Fischbestand


Im Kleinsee leben folgende 15 Fischarten:

Hecht (Esox lucius)
Barsch (Perca fluviatilis) Blau Barsch
Reinanke (Coregonus lavaretus) Maräne
Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris)
Wels (Silurus glanis) Waller
Aitel (Leuciscus cephalus)
Brachse (Abramis brama)
Karpfen (Cyprinus carpio)
Rotauge (Rutilus rutilus)
Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
Schleie (Tinca tinca)
Zander (Sander lucioperca)
Forellenbarsch (Micropterus salmoides)
Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
Seesaibling (Salvelinus alpinus)


Besatz. Ein Teil der angelfischereilich nutzbaren Fische wurde erst in den letzten Jahren besetzt. Zum ursprünglichen Bestand zählt der Wels, wobei eine gute natürliche Vermehrung gegeben ist. Der Hauptfisch des Sees ist die Brachse. Lauben kommen im Gegensatz zu anderen Kärntner Seen nicht vor. Seeforelle, Seesaibling und Regenbogenforelle wurden erst in den letzten Jahren durch Besatz eingebracht und konnten sich bis heute im See halten. Die vor einigen Jahren eingesetzten Coregonen sind gut angewachsen und erreichen Längen bis zu 45 cm. Angeblich laichen sie auch bereits ab.

Fischereiberechtigung. Im Kleinsee ist die "Commenda Rechberg" fischereiberechtigt, wobei der See vom Fischereiverein Rechberg-Stausee Süd gepachtet wurde.
 

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