Der Kamberkrebs 


Unterscheidungsmerkmale


Kopf-Brust-Panzer:
mit vielen Dornen und Höckern besetzt

Nackenfurche:
dahinter mehrere, mindestens zwei Dornen vorhanden; vor der Nackenfurche befindet sich ein kräftiges Dornenfeld

Hinteraugenleiste:
einteilig (ein Paar Postorbitalknoten)

Scheren:
relativ klein und kurz, Scherenspitzen sind farblich deutlich abgegrenzt (orange bis gelb), Unterseite beige bis orange

Wachstum:
mittlere Länge ca. 10 cm, max. 12 cm
Verbreitungskarte Kamberkrebs; Karte: Petutschnig

Herkunft und Verbreitung


Nicht heimische Flusskrebsart. Ursprüngliche Verbreitung im Osten der USA. Erste Besatzmaßnahmen in Kärnten ca. 1980 im Weißensee, welcher bis heute das alleinige Verbreitungsgebiet des Kamberkrebses in Kärnten darstellt. Wie der Signalkrebs gilt auch er als Überträger der Krebspest, wodurch der Edelkrebsbestand des Weißensees vernichtet wurde. 
Aus PETUTSCHNIG, J.: Flusskrebse: 168-185. In: HONSIG-ERLENBURG, W. & W. PETUTSCHNIG (2002): Fische Neunaugen Flusskrebse Großmuscheln. - Sonderreihe des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten: 1-256, Klagenfurt.
Publikation erhältlich beim Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten