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Kärntner Institut für Seenforschung - Naturwissenschaftliches Forschungszentrum
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Trattnigteich


Trattnigteich; Foto: Ambros
Allgemeine Beschreibung
Geographische - morphometrische Daten
Fischbestand
Krebsvorkommen

zum Seenbericht 2009
zum Seenbericht 2008

Allgemeine Beschreibung


In der Nähe der Ortschaft Schiefling liegt der Trattnigteich, ein künstliches Kleingewässer mit lokalem Badebetrieb. Die Ufer des Sees sind weitgehend naturbelassen und waldbestanden. Der Trattnigteich weist nur einen geringen Durchfluß auf und entwässert in den Wörthersee. Insbesondere das Nordufer ist für den lokalen Badebetrieb von Bedeutung.


Geographische und morphometrische Daten

Trattnigteich - Geographische Daten
Geographische Länge 14,12680242
Geographische Breite 46,61367486
Seehöhe [m ü. A.] 570
Trattnigteich - Morphometrische Daten
Fläche [km²] 0,053097
Max. Tiefe [m] 3
Mittlere Tiefe [m]
Volumen [m³]
Theoretische Wassererneuerungszeit [Jahre]
Abfluss MQ (1971 - 1990) [l/s]
Einzugsgebiet [km²]

Fischbestand


Im Trattnigteich kommen folgende 8 Fischarten vor:

Hecht (Esox lucius)
Wels (Silurus glanis)
Amurkarpfen (Ctenopharyngodon idella)
Karpfen (Cyprinus carpio)
Rotfeder (Scardinius erythrophtalmus)
Schleie (Tinca tinca)
Barsch (Perca fluviatilis)
Zander (Sander lucioperca)
 
Bei Befischungen im Jahre 2001 konnten Rotfedern, Barsche, Hechte, Schleien, Karpfen und Welse nachgewiesen werden. Laut Mitteilungen von Fischern sind auch noch vereinzelt Zander und Amurkarpfen im Teich. Den Hauptbestand machen Rotfedern und Barsche aus, die alle relativ klein sind (starke Verbuttung).
Für den Trattnigteich wurde eine Biomasse von 580 kg/ha mit ca. 106.000 Individuen/ha ermittelt. Größere Fischexemplare sind kaum vorhanden. Es gibt einige größere ältere Karpfen, die immer wieder gefangen und wieder zurückgesetzt werden.

Krebsvorkommen

Der Trattnigteich war bis vor wenigen Jahren für seinen dichten Edelkrebsbestand (Astacus astacus) bekannt. In den letzten Jahren ist die Krebsdichte jedoch deutlich zurückgegangen. Dies ist vermutlich auf die Verschlammung der Gewässersohle zurückzuführen. Im Jahre 2001 wurde hingegen wieder ein dichter Edelkrebsbestand beobachtet.
 

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