Makrozoobenthos


Im Jahr 2000 wurde das BAW - Institut für Wassergüte seitens des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) mit der Entwicklung und Durchführung der qualitätsichernden Maßnahmen in Bezug auf Gewässergütebestimmungen mittels quantitativer Makrozoobenthos-Proben beauftragt.
Es wurde ein Kontrollprobensystem etabliert, mit welchen bereits erfolgte Routineanalysen überprüft werden.

Köcherfliegenlarve; Foto: Konar

Im Rahmen der GZÜV wurden im Jahr 2010 vierzehn Gewässerabschnitte in Hinblick auf die makrozoobenthische und phytobenthische Besiedlung untersucht. Von jeder gesammelten MHS-Probe wurden Vergleichsproben an das BMLUF übermittelt. In einem Auswahlverfahren werden ausgewählte Kontrollproben auf ihre Artenzusammensetzung und Individuenzahl von 2 Institutionen, einer universitäre Einrichtung und einem Auftragnehmer der GZÜV - Biologie, analysiert. 

2011

Ergebnis: Qualitätskriterium erfüllt

Eintagsfliege; Foto: KIS

An drei ausgesuchten Messstellen (Drau – UW Annabrücke, Glan – Mautbrücken, Gail – Wodmaier-Brücke) erfolgte die Überprüfung der Gewässergütebestimmungen des GZÜV-Netzes. Die Ergebnisse liegen innerhalb der vorgegebenen Schwankungsbreite des neu definierten Qualitätszieles. Der MZB-Saprobienindex liegt innerhalb der Schwankungsbreite von +/- 0,15 des Medians der drei Vergleichsproben.

2007

Ergebnis: Qualitätskriterium erfüllt

Hydropsyche pellucidula; Foto: Konar

An der Messstelle Gailitz - Thörl-Maglern erfolgte die Überprüfung der Gewässergütebestimmungen des GZÜV-Netzes. Die Ergebnisse liegen innerhalb der vorgegebenen Schwankungsbreite des neu definierten Qualitätszieles. Der MZB-Saprobienindex liegt innerhalb der Schwankungsbreite von +/- 0,15 des Medians der drei Vergleichsproben. 

2007

Ergebnis: Qualitätskriterien erfüllt