April 2013 bis Juli 2013
Im praxisnahen Unterricht an einem stehenden sowie an einem fließenden Gewässer, werden die Schüler des BRG Viktring für die Ressource Wasser sensibilisiert. Eine kurze theoretische Einführung in die Ökologie stehender und fließender Gewässer begleitet die Praxisstunden, in denen Gewässerorganismen gesammelt und bestimmt werden.
April 2013 bis Juli 2013
Das Schulprojekt „Lebende Gewässer – Se(h)en und Versteh‘n“ richtet sich an Schüler im Volksschulalter. Ziel ist es, die Kinder mit der Funktionsweise und Lebewelt eines stehenden Gewässers vertraut zu machen. Altersgerechtes Unterrichtsmaterial erklärt das Ökosystem See, welche Untersuchungen an Gewässern stattfinden und gibt einen Einblick in den Gewässerschutz. In einer Exkursion zu einem stehenden Gewässer werden verschiedene Gewässerorganismen besammelt und bestimmt.
Im Jahr 2013 wird das Projekt mit der Hortgruppe des Klinikum Klagenfurt durchgeführt.
Februar 2013 bis August 2014
Der Pressegger See ist bekannt für seinen dichten Unterwasserpflanzenbestand. In den vergangenen zwei Jahren wurde im Rahmen von Betauchungen ein auffallender Rückgang der Makrophytenvegetation festgestellt. In den letzten beiden Jahren wurde daher sogar das Mähen der Unterwasserpflanzen zu Beginn der Badesaison unterlassen.
Zentrales Thema des Projekts ist es, herauszufinden, ob ein Zusammenhang zwischen dem Mähen von Makrophyten und dem Rückgang der Unterwasserpflanzen besteht.
Dazu soll der Ist-Bestand der Wasserpflanzen erhoben und mit Daten vergangener Studien verglichen werden. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Wasserpflanzen auf das Mähen und den damit verbundenen Austrag von Nährstoffen reagieren. Eine Analyse der Sedimente soll zusätzliche Informationen liefern. Außerdem werden die Ufer entsprechend dem Lakeshore Function Index bewertet.
Februar 2013 bis Juli 2013
Das Schulprojekt „Lebende Gewässer, Fließgewässer – Tiere zeigen Dir die Gewässergüte“ richtet sich an Schüler im Volksschulalter. Ziel ist es, die Kinder mit dem Ökosystem Fließgewässer vertraut zu machen. Sie erlernen die Bestimmung der biologischen Gewässergüte anhand selbst gesammelter Indikatororganismen (Wassertiere). Mit Hilfe von Magnetfolien kann ein Tafelbild den Fragestellungen entsprechend angepasst werden.
Im Jahr 2013 wird das Projekt mit der VS Damtschach in Wernberg und der VS Franz Mettinger in Völkermarkt durchgeführt.
Januar 2013 bis Dezember 2013
Sieben Kärntner Seen (> 50 ha) werden seit 2007 entsprechend der Qualitätszielverordnung, Qualitätselement Phytoplankton (nach Brettum) bewertet. Für die restlichen geschichteten, Seen Kärntens gibt es kein entsprechendes Bewertungssystem.
Im vorangegangenen Projekt „Überprüfung der Einstufung des ökologischen Zustandes der Kärntner Seen nach BRETTUM“ konnte festgestellt werden, dass die vorgenommenen Einstufungen nicht immer den Bewertungen anhand Nährstoffgehalt und Phytoplanktonbiomasse (nach ÖNORM M 6231) entsprechen. Es wurde beobachtet, dass eine Verschiebung hin zu einem schlechteren ökologischen Zustand auf das Vorkommen oft nur einer Art zurückzuführen war. Das führte zu der Überlegung, eine Einstufung des Phytoplanktons nach BRETTUM (Kärntner Phosphor-Trophie-Scores) anhand langjährig gesammelter Daten vorzunehmen. Mit Hilfe dieser Indikatorarten wird nun ein Bewertungssystem für den „ökologischen Zustand“ der Kärntner Seen (entsprechend den Vorgaben der GZÜV) entwickelt.
Januar 2013 bis Dezember 2013
Die chemisch-physikalischen Datensätze des Jahres 2012 von 54 kommunalen Kläranlagen und 4 betrieblichen Abwasserreinigungsanlagen (ARAs) mit Vorfluterrelevanz werden auf Plausibilität und auf Grenzwertüberschreitungen überprüft. Die dadurch entstehende Kurzbewertung der ARAs dient als internes Frühwarnsystem und liefert einen Überblick über die wichtigsten Kenngrößen laut Allgemeiner Abwasseremissions-Verordnung für kommunale Abwässer (AAEVkA - BGBl 1996/210). Verwendet werden Daten der Eigenüberwachung, Fremdüberwachung und der Ablaufuntersuchungen der Abt. 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz).
Januar 2013 bis Dezember 2013
Seit Dezember 2010 gibt es eine permanente Aufzeichnung der Wassertemperaturdaten im Wörthersee in der Veldener Bucht und in der Klagenfurter Bucht. In bestimmten Abständen werden Daten zum Verlauf der Wassertemperatur von der Oberfläche bis zum Grund des Wörthersees aufgenommen. Diese Daten liefern wichtige Hinweise zur thermischen Schichtung des Sees und geben Auskunft über Zeitpunkt und Dauer der Zirkulations- und Stagnationsphasen.
Im Zuge des Monitorings wird Datenmaterial gesammelt, welches zur Modellierung von Wärme- und Wasserhaushaltsbilanzen im Hinblick auf die thermische Nutzung des Sees zur Verfügung steht.
Januar 2013 bis Dezember 2014
Bei der Einstufung von Gewässern im alpinen Bereich scheint es durch die Almwirtschaft zu einem Anstieg in Trophie bzw. zu einer Änderung in der Artengemeinschaft der benthischen Algen zu kommen.
Die Algenzönose von Almen abfließenden Gewässern wird im geplanten Projekt untersucht. Zweimal im Jahr, vor und nach dem Weidegang werden ein Gewässer mit aufgetriebenen Tieren, ein vergleichbares ohne Bewirtschaftung, ein Gewässer ohne Bewirtschaftung aber mit Beschattung, um einen Einfluss der Einstrahlungsintensität der Sonne zu dokumentieren, ein Gewässer des Kristallins und ein Gewässer des Kalkes untersucht.
Die Erhebung soll Aufschluss darüber geben, wie groß der Einfluss einer Almbeweidung auf die Algenzönose ist, bzw. ob es bereits allein durch die fehlende Vegetation zu einer relevanten Veränderung kommt. Zu erwartende unterschiedliche Auswirkungen im kristallinen Gebiet und in Kalkgebirgen können dargestellt werden.
Januar 2013 bis Dezember 2014
Der ökologische Zustand von Fließgewässern muss laut Qualitätszielverordnung Ökologie verpflichtend am Qualitätskriterium Fische sowie an den biologischen Qualitätskomponenten Makrophyten und Phytobenthos und der wirbellosen benthischen Fauna geprüft werden.
Das Phytobenthos gliedert sich in Makrophyten und Phytobenthos. Die anhaftenden Algen und Cyanobakterien des Phytobenthos geben nach Bestimmung und quantitativer Auszählung eines Subsamples Aussagen zur Trophie, Saprobie und zur Integrität der erwarteten Artenvielfalt.
Beim Makrozoobenthos werden ebenfalls aus quantitativer Bestimmung der Lebensgemeinschaft die Module Saprobienindex und allgemeine Degradation berechnet. Daraus werden Aussagen zur Belastung des Gewässers mit abbaufähigen organischen Inhaltsstoffen bzw. zur strukturellen Degradation des Lebensraumes Fluss abgeleitet.
Für die Gesamteinstufung zieht jeweils die schlechteste Einzelbewertung.
In jüngster Vergangenheit zeigten sich bei Untersuchungen in Fließgewässern der inneralpinen Becken Kärntens Ergebnisse, die unverständlich erscheinen. Sie waren in den Bereichen Phytobenthos und Makrozoobenthos teils widersprüchlich und diskrepant zur bekannten stofflichen Belastungssituation des Wasserkörpers. Eine Zuordnung des ökologischen Gewässerzustandes nach diesen Kriterien ist kritisch zu hinterfragen, da ökonomisch aufwendige Sanierungspflichten auf Basis fragwürdiger Bewertungskriterien nicht auszuschließen sind und auch ein Nachweis des Sanierungserfolges denselben Problemen unterliegt.
Die vorhandenen benthischen Untersuchungen des Kärntner Instituts für Seenforschung bzw. des Amts der Kärntner Landesregierung werden zusammengefasst und deren Indizierungen dargestellt. Anschließend wird bei den nicht plausiblen Indices eine sinnvolle Lösung gesucht, um fachlich fundierte und interpretierbare Bezugswerte aufzustellen.
Januar 2013 bis Dezember 2013
Die FAH (Fischaufstiegshilfe) Vellach soll mittels Videomonitoring untersucht werden. Da aufgrund der Fischregion der Drau mit einem längerfristigen Zeitraum von wandernden Fischen zu rechnen ist, werden in der Zeit von März bis Juli jeden Monat für sieben Tage Reusenkontrollen durchgeführt.
Die FAH wird nach der Richtlinie für den Bau von Fischwanderhilfen bewertet. Die Ergebnisse sämtlicher Untersuchungen werden in einem Bericht zusammengefasst.
September 2012 bis Dezember 2013
Von Rangersdorf bis Ferlach – 5 verschiedene Bäche Kärntens von Schülern untersucht. Im Zuge des Projekts werden Charakteristika unterschiedlicher Fließgewässertypen von fünf Volksschulklassen der 3. und 4. Schulstufe erarbeitet. Die Schüler erkunden den Bach zu unterschiedlichen Jahreszeiten und dokumentieren fotografisch die Veränderungen des Gewässers. Unter fachkundiger Führung wird die Lebewelt des Gewässergrundes besammelt, bestimmt und die biologische Gewässergüte erhoben. Dabei erhalten die Schüler ein grundlegendes Verständnis über die Funktionalität von Gewässern und das Bewusstsein für die Ressource Wasser wird gefördert.
Eine Internetplattform ermöglicht es den Schülern, die erarbeiteten Inhalte untereinander und zwischen den Schulen auszutauschen. Folgende Gewässer werden untersucht: Zleinitzbach (VS Rangersdorf), Lieser (VS Trebesing), Wimitzbach (VS1 St. Veit/Glan), Waidischbach (VS2 Ferlach) und Reifnitzbach (VS Keutschach).
Februar 2012 bis Dezember 2013
Im Rahmen des EU-Projekts SILMAS wurden am Wörthersee drei Messeinrichtungen zur Überwachung der Wassertemperatur installiert. Datenschreiber erfassten die Temperatur des Wassers in unterschiedlichen Tiefen. Zur Feststellung der Wasserverweilzeit und der Durchmischungsdauer wurden Isotopenproben genommen. Die Temperaturaufzeichnungen verteilt über ein Tiefenprofil geben Auskunft über die thermische Schichtung im Verlauf eines Jahres. Auf diese Weise können Zeitpunkt und Dauer der Stagnations- und Zirkulationsphasen beobachtet werden. Mit der Weiterführung des Monitorings wird wertvolles Datenmaterial gesammelt, das für weiterführende Modellierungen von Wärme- oder Wasserhaushaltsbilanzen zur Verfügung steht.
Dazu werden über der tiefsten Stelle des Sees und im unmittelbaren Wasserentnahmebereich der Wärmepumpenanlage eines Hotels in Velden und in der Klagenfurter Bucht die Temperaturmesseinheiten ausgebracht. Die Daten werden dreimal im Jahr ausgelesen. Außerdem sollen viermal jährlich, entsprechend den Tiefen der GZÜV-Proben, Isotopenproben entnommen werden.
Februar 2012 bis Dezember 2013
Eine umfangreiche Datensammlung im Bereich Gewässer besteht seitens des Kärntner Instituts für Seenforschung und des Landes Kärnten. Viele dieser Daten sind für die Öffentlichkeit von Interesse und Nutzen.
Eine Onlineplattform wird die wichtigsten gewässerabhängigen Lebensbereiche beschreiben und spannende Fragen zum Thema Gewässer in Kärnten klären. In Form von Diagrammen, Statistiken und kurzen Hintergrundinformationen bietet die Plattform Lehrenden, Schülern sowie der interessierten Öffentlichkeit umfangreiche Informationen über relevante Umweltdaten.
Januar 2012 bis Dezember 2013
Das Kärntner Institut für Seenforschung richtet eine interne Servicestelle für die Wartung und Prüfung der Daten der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung sowie für die Hilfestellung bei der Bedienung von Datenbankapplikationen und bei Spezialauswertungen ein.
Januar 2011 bis Dezember 2013
Aufgrund des Rückganges der jährlichen Reinanken-Erträge sowohl bei der Angel- als auch bei der Netzfischerei sollen die Fischnährtiere - Kleinkrebspopulationen der beiden Seen (Wörthersee und Millstätter See) genauer unter die Lupe genommen werden.
Spekulationen zufolge zeigt der Klimawandel Auswirkungen auf die Quantität und Qualität der Fischnährtiere und somit auf den Fischertrag. Inwieweit letztendlich die Auswirkungen des Klimawandels oder die fischereiliche Nutzung auf die Fischpopulationen Einfluss nehmen, wird anhand von Nahrungsnetzanalysen über die Primär- und Sekundärproduktion (Phyto- und Zooplankton) zu klären versucht.
Ein weiteres Ziel ist, den optimalen Zeitpunkt und Ort für den Besatz mit Fischlarven von Reinanken im Wörthersee und Millstätter See auf Basis geeigneter Fischnährtiere zu ermitteln. Dazu werden entsprechende Netzzüge qualitativ ausgewertet, um rasch Informationen an Fischereibewirtschafter weiter geben zu können.
Die monatlich von der Technischen Gewässeraufsicht der Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz) des Amtes der Kärntner Landesregierung entnommenen Zoo- und Phyotplanktonproben werden hinsichtlich Artenzusammensetzung, Biomasse und Größenklassen der Crustaceen analysiert. Die Ergebnisse, der im Jahr 2011 durchgeführten Untersuchungen werden mit den Ergebnissen der rund zehn Jahre zurückliegenden Untersuchungen des Millstätter Sees und des Wörthersees (Berichte über die Limnologische Langzeitentwicklung – Veröffentlichungen des Kärntner Institutes für Seenforschung) im Hinblick auf die Entwicklung der Fischnährtiere verglichen.
Beide Seen sind derzeit in anderen Projekten (SILMAS, ÖBF/Scharfling – Fischökologische Langzeitstudie im Hinblick auf Klimawandel) involviert, so dass permanente Temperaturdaten für die Analyse zur Verfügung stehen. Zusätzlich stehen fischereiliche Untersuchungen mit Multimaschennetzen vom Millstätter See zur Verfügung.
August 2010 bis Dezember 2014
Zum Schutz der ansässigen Vogelpopulation wird das Sablatnigmoor fischereilich nicht genutzt.
Das Kärntner Institut für Seenforschung wird über einen Zeitraum von 4 Jahren einmal jährlich den Fischbestand des Sablatnigmoores erheben.
Juni 2010 bis September 2013
Während der Badesaison müssen die Badegewässer auf die Anwesenheit von toxinbildenden Blaualgen überprüft werden, um eine Gesundheitsgefährdung ausschließen zu können.
Die übermittelten Phytoplanktonproben von rund 20 Seen werden nach der Bäderhygieneverordnung idF (BGBl. II Nr. 420/1998) analysiert.
Januar 2010 bis Dezember 2013
Jährlich werden an Kärntens Fließgewässern sowie Seen Routineuntersuchungen des Landes durchgeführt. Darunter fallen die Plausibilitätsprüfungen von 52 chemischen Parametern an den Fließgewässermesstellen bzw. von limnologisch relevanten chemisch-physikalischen Parametern und den Phytoplanktonergebnissen der Seen.
Im Zuge des nationalen Monitoringprogramms werden 6 Fließgewässermessstellen in Kärnten 12 bzw. 24 Mal jährlich beprobt. An diesen Messstellen wurde 2008 zusätzlich entsprechend der Qualitätszielverordnung Chemie bzw. Ökologie Oberflächengewässer eine Risikoanlayse hinsichtlich der Überschreitung der Umweltqualitätsnormen durchgeführt.
Die biologischen Qualitätselemente werden entsprechend den geltenden Arbeitsanweisungen des Bundes untersucht.
Im Rahmen des nationalen Monitorings des BMLFUW absolviert das Kärntner Institut für Seenforschung die Qualitätskontrollen für biologische Untersuchungen (QSE Qualitätssicherungseinheiten; Fische, Makrozoobenthos, Kieselalgen) bzw. nehmen die Algenexperten an Ringtests teil, um die Qualität der Untersuchungsergebnisse zu überprüfen.
[Leitfaden für die Erhebung der biologischen Qualitätselemente]
[Wassergüteerhebung beim Umweltbundesamt]
Januar 2010 bis Dezember 2013
Eine unüberschaubare Anzahl von wasserkörperbezogenen Qualitätsdaten hat sich angesammelt. Ein Grund dafür sind die wesentlichen Veränderungen in der Bewertung der Oberflächengewässer durch die Umsetzung der Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie in nationales Recht. Weiters führt auch die Fülle der Erhebungen zur Ist-Zustandsbewertung in Kärnten zu einer erheblichen Datenmenge.
Von ca. 400 Wasserkörpern liegen Rohdatensätze (insgesamt ca. 1000) bzw. Berichte der Qualitätselemente Chemie, Fische, Markophyten, Makrozoobenthos, Phytobenthos und Phytoplankton vor.
Die Datensätze sollen für das Land Kärnten in einer übersichtlichen Form dargestellt werden. In der Visualisierung finden die Komponenten Zeit, Qualitätselement, Einzugsgebiet sowie das Gewässernetz Berücksichtigung.
Januar 2010 bis Dezember 2013
Im Rahmen des Projektes erfolgt eine Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfung der GZÜV-Daten der Oberflächengewässer, der Datentransfer zum Umweltbundesamt, die Stammdatenerhebung und -warung in der H2O-Fachdatenbank und die Prüfung der beauftragten Berichte.
Seitens des Kärntner Instituts für Seenforschung wird eine Unterstützung bei der Adaptation des Landesmessnetzes angeboten. Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfungen sowie Bewertungen entsprechend der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer werden durchgeführt.
Januar 2010 bis Juli 2013
Das Monitoringprogramm für Seen im Rahmen der Gewässerzustandsverordnung wird sowohl im Untersuchungsumfang als auch in der Frequenz der Probennahme unverändert fortgeführt. Die sieben größten Kärntner Seen (Wörthersee, Millstätter See, Ossiacher See, Weißensee, Faaker See, Klopeiner See und Keutschacher See) werden auf ihre Nährstoff- und Produktionsniveaus anhand des Qualitätselementes Phytoplankton 4 Mal jährlich analysiert und bewertet.
Die Beprobungstermine, sowie die Analytik der biologischen Proben und deren Auswertung erfolgt entsprechend dem überarbeiteten Leitfaden zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente Teil B2 – Phytoplankton (Stand: Feber 2010).
Januar 2010 bis Dezember 2013
Informationen über die Badestellen an den Kärntner Seen werden im Badeseenführer – Seen erleben auf der Homepage des Kärntner Instituts für Seenforschung zur Verfügung gestellt.
Google Maps unterstützt die Suche nach einem geeigneten Strandbad, Icons liefern schnell und gezielt Informationen über die Ausstattung und das Freizeitangebot im Strandbad.
Erstellt wurde der Bereich Seen erleben auf der Homepage des Kärntner Instituts für Seenforschung bereits im Vorjahr, seither werden die Informationen laufend aktualisiert.
Juni 2002 bis Dezember 2013
Anhand aktueller gewässerökologischer und hygienischer Daten aus den Monaten Mai und Juni des jeweiligen Jahres wird ein Informationsblatt über die aktuelle Badewasserqualität der Kärntner Seen erstellt.
Die Veröffentlichung erfolgt in gedruckter Form im Seenbericht, als Folder und digital im Internet.
[zur Badewasserqualität]
März 1975 bis Dezember 2013
Im jährlich erscheinenden Kärntner Seenbericht werden die Ergebnisse der Seengütekontrolle des jeweiligen Vorjahres, welche im Auftrag der Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz) des Amtes der Kärntner Landesregierung erfolgen, präsentiert.
Die Seen werden limnologisch anhand ihres Gehaltes an Nährstoffen, Algenmenge, Sauerstoffgehalt am Ende der Sommerperiode und der Sichttiefe von oligotroph bis eutroph eingestuft.
Die Abteilung 5 (Kompetenzzentrum Gesundheit) stellt für die bakteriologisch hygienische Beurteilung Daten zur Verfügung, die für die Bewertung der Badewasserqualität herangezogen werden.
Der Kärntner Seenbericht erscheint als Broschüre, welche einen Überblick über die Ergebnisse liefert. Die detailierten Ergebnisse finden Sie auf unserer Homepage.
[zu den Seenberichten]
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