August 2010 bis Dezember 2014
Zum Schutz der ansässigen Vogelpopulation wird das Sablatnigmoor fischereilich nicht genutzt.
Das Kärntner Institut für Seenforschung wird über einen Zeitraum von 4 Jahren einmal jährlich den Fischbestand des Sablatnigmoores erheben.
August 2010 bis Dezember 2013
Im Hinblick auf den Klimawandel wird von der ÖBF-Fischereiwirtschaft und dem Land Oberösterreich eine fischökologische Langzeitstudie am Hallsätter See, Mondsee und Millstätter See finanziert.
Zooplanktonproben werden entsprechend den Beprobungsterminen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) viermal im Jahr entnommen. Das Zooplankton wird mit dem Schießnetz aus definierten Tiefen gezogen, in Folge wird das Crustaceenplankton analysiert.
August 2010 bis Dezember 2011
An einer Fischaufstiegshilfe wird eine Überwachungsanlage installiert. Über einen Zeitraum von 5 Tagen wird mittels einer Videoaufzeichnung die Migration der Fische beobachtet, daraufhin erfolgt eine Auswertung der Aufzeichnungen.
August 2010 bis Dezember 2012
Der Einfluss der energiewirtschaftlichen Nutzung sowie der Migrationshindernisse auf die Organismen der Fließgewässer sind Themenschwerpunkte der Literaturrecherche durch die die gewässerökologische Situation an Malta und Lieser erfasst werden soll.
August 2010 bis September 2011
Das Fehlen eines ausgedehnten Makrophytengürtels am Ossiacher See, besonders im Ostbecken, wird schon seit einigen Jahren bemängelt.
Als Folge der fehlenden Unterwasservegetation hat das Wachstum von benthischen Algen tourismusschädigende Ausmaße angenommen. 2009 wurde von PALL eine Bewertung des ökologischen Zustandes des Ossiacher Sees anhand des Qualitätselementes Makrophyten (GZÜV) durchgeführt. Die Bewertung ergab den ökologischen Zustand „befriedigend“.
Im Rahmen des gegenständlichen Projektes werden die Ursachen für die Defizite in der Artenzusammensetzung und Ausbreitung der untergetauchten Wasserpflanzen erhoben.
Nutzungsbedingte Belastungsquellen werden erfasst. Uferverbauungen, Bootsverkehr (Wellenschlag) und Badebetrieb, die die Ufer- und Unterwasservegetation mechanisch schädigen können, werden ebenso erhoben wie potentielle chemische Schadstoffquellen im unmittelbaren Einzugsgebiet des Sees, Flächen auf denen Herbizide zur Anwendung kommen (Straßenböschungen, Bahnkörper, Rasenflächen).
Ergänzend wird der Frage nachgegangen, inwieweit morphologische Gegebenheiten die Struktur des Makrophytenbestandes bestimmen. Dazu werden Seeabschnitte bereits untersuchter Seen (Wörthersee, Millstätter See) auf Ähnlichkeiten hin ausgewählt und hinsichtlich der Artenzusammensetzung und -dichte des Makrophytenbestandes mit dem Ossiacher See verglichen.
In einer parallel durchgeführten Studie, unter Anwendung des SFI – Shore function Index (nach SILIGARDI, 2009), erfolgt die Bewertung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Uferzone des Ossiacher Sees.
Die Ergebnisse beider Studien fließen in eine kartographische Darstellung der Uferstrukturen, Nutzungsformen und des Ist-Zustandes der Makrophyten ein.
Juni 2010 bis November 2010
Am Lammerbach erfolgt einmalig eine fischereiliche und makrozoobenthische Beweissicherung.
März 2010 bis Dezember 2010
In den letzten 10 Jahren war die Gurk Gegenstand intensiver fischereilicher Untersuchungen. Trotz der gewässermorphologisch hochwertigen Verhältnisse weist der Bereich flussab von Brückl einen sehr geringen Fischbestand auf. Um mögliche Ursachen dafür zu erheben und eine Vergleichbarkeit hinsichtlich der jahreszeitlichen Verhältnisse aufzustellen, wurde im Herbst 2009 als Weiterführung der GZÜV-Untersuchungen im ersten Teil des Projektes eine den Vorgaben der WRRL entsprechende Befischung der Gurk an drei Abschnitten (Launsdorf – Brückl, Brückl – Pubersdorf, KW Rain – Mündung Glan) durchgeführt.
In allen drei Abschnitten wurden die Befischungen einerseits nach der Streifenbefischungsmethode (SCHMUTZ 2000) durchgeführt. Andererseits wurden potentielle Jungfischhabitate (Schotter-, Schlammbänke, Rieselstrecken) mittels Watbefischung erhoben, um einen Eindruck über das Jungfischaufkommen zu erhalten.
Für den Endbericht werden zusätzlich weitere, ältere Befischungsdaten ausgehoben und eingearbeitet.
Im laufenden Jahr werden im Modul 1 die Dateneingabe und -auswertung der 2009 erhobenen Daten abgedeckt sowie ein Bericht mit vergleichenden Daten erstellt.
Im Modul 2 werden spezielle Fischuntersuchungen vorgeschlagen, anhand derer bereits Aussagen zur Reproduktionsfähigkeit bzw. Kondition der vorkommenden Fische getätigt werden können.
Im Modul 3 werden zusätzliche Begleituntersuchungen abgedeckt, welche für die Fischzönose von Relevanz sind.
Januar 2010 bis Dezember 2010
Jährlich werden an Kärntens Fließgewässern sowie Seen Routineuntersuchungen des Landes durchgeführt. Darunter fallen die Plausibilitätsprüfungen von 52 chemischen Parametern an den Fließgewässermesstellen bzw. von limnologisch relevanten chemisch-physikalischen Parametern und den Phytoplanktonergebnissen der Seen.
Im Zuge des nationalen Monitoringprogramms werden 6 Fließgewässermessstellen in Kärnten 12 bzw. 24 Mal jährlich beprobt. An diesen Messstellen wurde 2008 zusätzlich entsprechend der Qualitätszielverordnung Chemie bzw. Ökologie Oberflächengewässer eine Risikoanlayse hinsichtlich der Überschreitung der Umweltqualitätsnormen durchgeführt.
Die biologischen Qualitätselemente werden entsprechend den geltenden Arbeitsanweisungen des Bundes untersucht.
Im Rahmen des nationalen Monitorings des BMLFUW absolviert das Kärntner Institut für Seenforschung die Qualitätskontrollen für biologische Untersuchungen (QSE Qualitätssicherungseinheiten; Fische, Makrozoobenthos, Kieselalgen) bzw. nehmen die Algenexperten an Ringtests teil, um die Qualität der Untersuchungsergebnisse zu überprüfen.
Leitfaden für die Erhebung der biologischen Qualitätselemente
Wassergüteerhebung beim Umweltbundesamt
Januar 2010 bis Dezember 2010
Im jährlich erscheinenden Kärntner Seenbericht werden die Ergebnisse der Seengütekontrolle des jeweiligen Vorjahres, welche im Auftrag der Abteilung 15 - Umwelt des Amtes der Kärntner Landesregierung erfolgen, präsentiert. Die Seen werden limnologisch anhand ihres Gehaltes an Nährstoffen, Algenmenge, Sauerstoffgehalt am Ende der Sommerperiode und der Sichttiefe von oligotroph bis eutroph eingestuft. Die Abteilung 12 - Sanitätswesen stellt für die bakteriologisch hygienische Beurteilung Daten zur Verfügung, die für die Bewertung der Badewasserqualität herangezogen werden.
Der Kärntner Seenbericht erscheint als Broschüre mit beiliegender CD und auf unserer Homepage zum Downloaden.
Kärntner Seenbericht 2009
Januar 2010 bis Dezember 2010
Eine unüberschaubare Anzahl von wasserkörperbezogenen Qualitätsdaten hat sich angesammelt. Ein Grund dafür sind die wesentlichen Veränderungen in der Bewertung der Oberflächengewässer durch die Umsetzung der Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie in nationales Recht. Weiters führt auch die Fülle der Erhebungen zur Ist-Zustandsbewertung in Kärnten zu einer erheblichen Datenmenge.
Von ca. 400 Wasserkörpern liegen Rohdatensätze (insgesamt ca. 1000) bzw. Berichte der Qualitätselemente Chemie, Fische, Markophyten, Makrozoobenthos, Phytobenthos und Phytoplankton vor.
Die Datensätze sollen für für das Land Kärnten in einer übersichtlichen Form dargestellt werden. In der Visualisierung finden die Komponenten Zeit, Qualitätselement, Einzugsgebiet sowie das Gewässernetz Berücksichtigung.
Januar 2010 bis Dezember 2010
Im Rahmen des Projektes erfolgt eine Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfung der GZÜV-Daten der Oberflächengewässer, der Datentransfer zum Umweltbundesamt, die Stammdatenerhebung und -warung in der H2O-Fachdatenbank und die Prüfung der beauftragten Berichte.
Seitens des Kärntner Instituts für Seenforschung wird eine Unterstützung bei der Adaptation des Landesmessnetzes angeboten. Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfungen sowie Bewertungen entsprechend der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer werden durchgeführt.
Januar 2010 bis Juli 2013
Das Monitoringprogramm für Seen im Rahmen der Gewässerzustandsverordnung wird sowohl im Untersuchungsumfang als auch in der Frequenz der Probennahme unverändert fortgeführt. Die sieben größten Kärntner Seen (Wörthersee, Millstätter See, Ossiacher See, Weißensee, Faaker See, Klopeiner See und Keutschacher See) werden auf ihre Nährstoff- und Produktionsniveaus anhand des Qualitätselementes Phytoplankton 4 Mal jährlich analysiert und bewertet.
Die Beprobungstermine, sowie die Analytik der biologischen Proben und deren Auswertung erfolgt entsprechend dem überarbeiteten Leitfaden zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente Teil B2 – Phytoplankton (Stand: Feber 2010).
Januar 2010 bis Juli 2011
Im ersten Jahr des Untersuchungszeitraums 2010 bis 2012 erfolgt die Erhebung des ökologischen Zustands ausgewählter Kärntner Fließgewässer anhand des Qualitätselementes Markozoobenthos und Phytobenthos. An 14 Messstellen wird im Frühjahr während der Niederwassersituation der Gewässergrund besammelt, die angetroffenen Organismen determiniert. Die Dateneingabe und rechnerische Auswertung erfolgt infolge über das Softwareprodukt Ecoprof des BMLFUW.
Als Methodenvorschrift gilt der überarbeitete Leitfaden zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente Teil A2 – Makrozoobenthos und Teil A3 - Phytobenthos (Stand: Feber 2010).
Januar 2010 bis März 2013
Im Untersuchungszeitraum 2010 bis 2012 wurden für Kärnten 118 Detailwasserkörper definiert, in welchen die Fischbiozönosen erhoben werden. Bei der Auswahl der Gewässerabschnitte galt es die anthropogen bedingten hydromorphologischen Belastungen zu erfassen, dazu zählen insbesondere Querbauwerke und Wasserausleitungen. Des Weiteren wurde der Schwerpunkt auf kleinere Gewässer mit einem Einzugsgebiet größer als 10 km² gelegt. Die fischökologischen Erhebungen erfolgen in den Sommer- bzw. Herbstmonaten.
Als Methodenvorschrift gilt der überarbeitete Leitfaden zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente Teil A1 – Fische (Stand: Feber 2010).
Oktober 2009 bis Dezember 2010
Im Rahmen des im Oktober 2008 stattgefundenen Glangipfels wurde angeregt, eine Fischbestandserhebung über die gesamte Glan zeitlich auf einen Termin begrenzt durchzuführen. Die Befischungen erfolgten im Spätherbst 2009. Weiters ist es notwendig, die Temperatur des Gewässers an mehreren Stellen aufzuzeichnen.
September 2009 bis September 2012
Mit SILMAS ist ein erfolgreicher Anschluss an das Projekt ALPLAKES im europäischen Alpenraumprogramm geglückt.
Am Projekt für Sustainable Instruments for Lakes Management in the Apline Space (SILMAS) nehmen 14 Partner aus 5 Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich uns Slowenien) unter der Lead-Partnerschaft Region Rhône-Alpes teil.
Natürliche und künstliche Seen prägen den europäischen Alpenraum. Diese wertvollen Ressourcen und ihre Umgebung gilt es zu schützen. Es ist an der Zeit, den Folgen und Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken.
Ziel ist es, effiziente Steuerungselemente zur Einhaltung von Richtlinien (Natura 2000) sowie der Alpenkonvention zu liefern. Über den Zeitraum von drei Jahren werden Erfahrungen ausgetauscht und Werkzeuge erarbeitet, um die politischen Entscheidungsträger zu unterstützen. Für die Jugend und die Öffentlichkeit entstehen Umweltbildungsmaßnahmen.
zur Alpine Space Projekthomepage
zur SILMAS Homepage
Januar 2009 bis Oktober 2010
Das Kärntner Institut für Seenforschung bearbeitet seit den späten 1980-iger Jahren Markozoobenthosproben, die in einer Datenbank archiviert werden. Durch die neu entwickelten Bewertungsmethoden im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtline wurde ein Softwarepaket „ECOPROF“ zur Aus- und Bewertung entwickelt. Im gegenständlichen Projekt werden die Daten der letzten 20 Jahre gesichtet, nach den neuen Qualitätskriterien bewertet und mit weiteren ökologischen, chemischen und physikalischen Parametern vernetzbar bzw. visualisierbar abgelegt. Nach Abschluss der Arbeiten sollten neue Karten bzw. Unterlagen zur Gewässerbewertung für das Land Kärnten vorliegen.
Januar 2009 bis Dezember 2010
In Gewässern im Bereich ehemaliger Bergbaugebiete wurden erhöhte Zink-Werte registriert. Durch die Untersuchungen soll festgestellt werden, inwieweit Fische, MZB und PHB auf diese Belastung reagieren. Untersucht werden der Nötschbach und der Moosgraben in Nötsch, des weiteren ein vergleichbares Referenzgewässer ohne Zink-Einfluss. Außerdem werden die Gewässer chemisch-physikalisch im Jahresverlauf untersucht. Die fischereiliche, MZB und PHB Erhebung führt das Kärntner Institut für Seenforschung durch, die chemischen Analysen werden vom Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 15 - Umwelt untersucht.
Januar 2009 bis Dezember 2010
Da Abflüsse von Mooren des Öfteren erhöhte DOC-Konzentrationen bzw. Überschreitungen dieses Parameters aufweisen, sollen die biologischen Qualitätselemente MZB und PHB untersucht und die möglichen Auswirkungen auf die Zönosen überprüft werden. Untersucht werden der Abfluß eines anthropogen unbeeinflussten Referenzmoores, der eines landwirtschaftlich beeinflussten Moores sowie ein vergleichbares Referenzgewässer ohne mooriges Einzugsgebiet. Die MZB und PHB Erhebungen führt das Kärntner Institut für Seenforschung durch, zusätzlich werden vom Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 15 - Umwelt chemische Analysen durchgeführt.
Oktober 2008 bis Oktober 2011
Das von der EU finanzierte Projekt AlpWaterScarce hat zum Ziel, Wassermanagement Strategien gegen Wasserknappheit in den Alpen zu etablieren.
Im Rahmen des Projektes wird ein Frühwarnsystem entwickelt, welches vorausschauend auf Wasserknappheit im Alpenraum hinweist und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen vorschlägt. Dazu werden ein verbessertes Überwachungsprogramm und die Auswertung qualitativer und quantitativer Daten aus den Pilotregionen in Frankreich, Italien, Slowenien, Schweiz und Österreich herangezogen.
zur AlpWaterScarce Projekthomepage
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Aktualisierung: 22.02.2010