Fische


Im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachung erfolgte im Jahre 2007 erstmals die Erhebung des Qualitätselementes Fische. Von Seiten des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLUW) wurde das Bundesamt für Wasserwirtschaft – Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde verpflichtet, qualitätsicherende Vor-Ort-Kontrollen von Fischbestandsaufnahmen aller österreichweiter Auftragnehmer durchzuführen.

Lavant; Foto: Egarter

Der Gewässerabschnitt in der Restwasserstrecke an der Lavant unterhalb Twimberg wurde im Jahre 2009 begutachtet. Die Befischung entsprach den im Rahmen der GZÜV geforderten Methodenvorschriften.

Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde

2009

Ergebnis: Ergebnisse liegen noch nicht auf

Fließgewässer; Foto: KIS

Der Gewässerabschnitt an der Gurk von Brugga bis Pölling wurde im Jahre 2008 begutachtet. Die Vor-Ort-Kontrolle ergab keine Beanstandungen, die Befischung entsprach den im Rahmen der GZÜV geforderten Methodenvorschriften.

Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde

2008

Ergebnis: keine Beanstandungen

Fließgewässer; Foto: KIS

Des Weiteren wurde 2008 der Gewässerabschnitt am Mallnitzbaches in Mallnitz begutachtet. Die Vor-Ort-Kontrolle ergab keine Beanstandungen, die Befischung entsprach den im Rahmen der GZÜV geforderten Methodenvorschriften.

Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde

2008

Ergebnis: keine Beanstandungen

Makrozoobenthos


Im Jahre 2000 wurde das BAW - Institut für Wassergüte seitens des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) mit der Entwicklung und Durchführung der qualitätsichernden Maßnahmen in Bezug auf Gewässergütebestimmungen mittels quantitativer Makrozoobenthos-Proben beauftragt.
Es wurde ein Kontrollprobensystem etabliert, mit welchen bereits erfolgte Routineanalysen überprüft werden.

Eintagsfliege; Foto: KIS

An drei ausgesuchten Messstellen (Drau – UW Annabrücke, Glan – Mautbrücken, Gail – Wodmaier-Brücke) erfolgte die Überprüfung der Gewässergütebestimmungen des GZÜV-Netzes. Die Ergebnisse liegen innerhalb der vorgegebenen Schwankungsbreite des neu definierten Qualitätszieles. Der MZB-Saprobienindex liegt innerhalb der Schwankungsbreite von +/- 0,15 des Medians der drei Vergleichsproben.

Bundesamt für Wasserwirtschaft, Instiut für Wassergüte

2007

Ergebnis: Qualitätskriterium erfüllt

Hydropsyche pellucidula; Foto: Konar

An der Messstelle Gailitz - Thörl-Maglern erfolgte die Überprüfung der Gewässergütebestimmungen des GZÜV-Netzes. Die Ergebnisse liegen innerhalb der vorgegebenen Schwankungsbreite des neu definierten Qualitätszieles. Der MZB-Saprobienindex liegt innerhalb der Schwankungsbreite von +/- 0,15 des Medians der drei Vergleichsproben. 

Bundesamt für Wasserwirtschaft, Instiut für Wassergüte

2007

Ergebnis: Qualitätskriterien erfüllt

Phytoplankton


Ringversuche gewinnen in der Biologie durch die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtline immer mehr an Bedeutung. Die Wasserrah menrichtline hat den Anspruch, dass die Bewertung der Gewässer ausschließlich auf Grundlage biologischer Daten von einheitlich hoher Qualität erfolgt. Nur so ist es möglich, die Gewässer objektiv und reproduzierbar zu bewerten sowie effiziente Maßnahmen abzuleiten.
Die Struktur des Ringversuchs gliedert sich in einen methodischen und einen taxonomischen Teil. Im methodischen Teil stehen vor allem Fragen der Probenvorbereitung, der Probenverarbeitung, die Auswahl der Zählstrategie, Vermessung, Formelauswahl und des Berechnungsverfahrens im Vordergrund. Im taxonomischen Teil geht es ausschließlich um die Bestimmung von Algentaxa

Foto: KIS

2009

Ergebnis: Anmeldung erfolgt

Alge; Foto: KIS

2008

Ergebnis: Ergebnisse liegen noch nicht auf

Alge; Foto: KIS

Beim Ringversuch 2007 hat das Kärntner Institut für Seenforschung an den Komponenten 1 (Synthetische Probe), Komponente 2 (Natürliche Proben) und Komponente 3 (Videoclips) teilgenommen.
 
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV)

2007

Ergebnis: erfolgreich teilgenommen

Diatomeen


In den letzten 2 Jahren wurde intensiv an den neuen Leitfäden zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente gearbeitet, parallel dazu wird vom Institut für Wassergüte eine qualitätssichernde Kontrolle der Erhebungen zu den biologischen Untersuchungen etabliert. Im Rahmen der GZÜV 2007 erfolgte erstmals ein Testlauf zur Überprüfung des Qualitätselementes Phytobenthos (Teil Bacillariophceae/Kieselalgen).

Kieselalge; Foto: KIS

Die Glan in Zollfeld wurde 2007 qualitätsgesichert. Die EQR-Werte der drei Module liegen innerhalb einer gewissen Schwankungsbreite (+/- 0,10) des Medians der Werte der drei Vergleichsproben. Das Qualitätskriterium wurde vom KIS an der Glan in Zollfeld erfüllt.

Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Wassergüte

2007

Ergebnis: Qualitätskriterium erfüllt