Schulz, L. & G. Wieser
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Projekt SILMAS (Sustainable Instruments for Lakes Management in the Alpine Space) ist Teil des Interreg IIIB Programmes der Europäischen Gemeinschaft.
Im Rahmen des SILMAS-Projektes haben über einen Zeitraum von 3 Jahren (September 2009 bis August 2012) 15 Partner aus 5 Ländern, Frankreich, Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien, an ausgewählten 22 Alpenseen limnologische und hydrologische Studien durchgeführt, Daten ausgetauscht und Nutzungskonflikte aufgezeigt sowie Werkzeuge für eine naturschonende, ökologisch orientierte Bewirtschaftung der Alpenseen entwickelt.
Die Zentralen Fragen des Projekts waren die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpinen Seen, der Nutzungsdruck auf die alpinen Seen und die Maßnahmen zum Schutz des Ökosystems. Außerdem ging es um die Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit für einen nachhaltigen
Schutz des sensiblen Lebensraumes „Alpensee“.
Als Projektpartner hat Kärnten Studien über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Temperaturhaushalt und das Schichtungsverhalten am Ossiacher See, Wörthersee und Klopeiner See durchgeführt. Der Nutzungsdruck auf die Uferstrukturen durch Baumaßnahmen wurde am Wörthersee und am Millstätter See untersucht und bewertet. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema „Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit“.
Wieser, G., Schulz, L., Fresner, R., Friedl, M., Mildner, J. & M. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
2011 wurde im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung gemäß dem Leitfaden zur Erhebung des biologischen Qualitätselements Teil B2-Phytoplankton (Version Februar 2010) der ökologische Zustand von 7 Kärntner Seen bewertet. Dem Land Kärnten wurde laut Auftragsschreiben (BMLFUW-UW.3.1.4/0108-VII/1/2009) das Einstiegsrecht gewährt. Die mikroskopische Analyse und die Auswertung der Phytoplanktonproben wurden von Mitarbeitern des Kärntner Instituts für Seenforschung durchgeführt.
Konar, M., Mildner, J., Maier, S. & M. Schönhuber
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Jahr 2011 wurden 5 Rückstellproben (Makrozoo- und Phytobenthos) im Rahmen der GZÜV – QSE dem Kärntner Institut für Seenforschung übermittelt.
Die Analyse der Makrozoobenthos-Daten erfolgte nach den Kriterien des Leitfadens zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente Teil A2 – Makrozoobenthos (BMFLUFW, 2010).
Die Analyse der Phytobenthos-Daten erfolgte nach den Kriterien des Leitfadens zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente Teil A3 – Phytobenthos (BMFLUFW, 2010).
Die Bewertung des ökologischen Zustands basiert auf einem multimetrischen Ansatz und beinhaltet die drei Module Trophie, Saprobie und Referenzarten.
Konar, M., M. Schönhuber, S. Maier, J. Mildner, K. Mikula & G. Winkler
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der GZÜV-Benthos wurde an der Untersuchungsstelle Glan-Zell in Ebenthal eine Überschreitung des guten Zustandes anhand der benthischen Biocönose festgestellt.
Da unklar war, ob dies auf den Einfluss der ARA Klagenfurt oder auf diffuse Einträge im Stadtgebiet zurückzuführen ist, wurde ein Untersuchungsprogramm initiiert, in dem vier Stellen (Aufweitung bei LKH als Referenzstelle, oberhalb Mündung Feuerbach, unterhalb ARA Klagenfurt, unterhalb Mündung Sattnitz bei Zell) bezüglich ihrer benthischen Besiedlung untersucht wurden.
Außerdem wurde in diesem Zusammenhang die Temperatur der Glan an den oberen drei Stellen erhoben, Daten der Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz) vom Pegel Zell und der Sattnitz vom Pegel Weinländer sowie die dort gemessenen Durchflüsse wurden eingearbeitet.
Schönhuber, M., R. Fresner & G. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
Wie viele Seen Europas, liegen auch die Kärntner Seen im Zentrum eines ewigen, gesellschaftlichen Tauziehens. Auf der einen Seite steht die anthropogene Nutzung der Seen und ihrer Ufer, an deren Spitze oft starke touristische Interessen wiederzufinden sind, auf der anderen Seite das Interesse einen ökologisch guten, nachhaltigen Zustand des Gewässers zu bewahren und den kommenden Generationen zu sichern.
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht die Erhebung des ökologischen Zustandes stehender Gewässer vor, allerdings wurde diese in Österreich bis dato nur für einen Teil der Parameter umgesetzt. Zwar werden chemisch-physikalische bzw. biologische Parameter schon seit einigen Jahren routinemäßig zur Bestimmung der jeweiligen Zustandsklassen herangezogen, allerdings fehlen noch Methodenvorschriften für die Bewertung der morphologischen Parameter bzw. der strukturellen Gegebenheiten der Seeufer.
Im Rahmen des vierten Arbeitspaketes des SILMAS Projekts wurde an zwei Kärntner Seen (Wörthersee und Millstätter See) das von Dr. Siligardi und Team in den letzten fünf Jahren entwickelte Bewertungsverfahren des Shorezone Functionality Index, angewendet. Bei diesem liegt der Fokus vor allem auf dem Uferbereichen, die ökologische Funktionalität der Ufervegetationsstreifen steht im Vordergrund.
Santner G. & R. Fresner
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Unterrichtsmaterial zum ESD Schulprojekt - Se(h)en und verstehen , welches im Rahmen des EU-Projekts SILMAS durchgeführt wurde, wurde vom Kärntner Institut für Seenforschung erstellt.
Der Lehrbehelf soll PädagogInnen im Umweltbereich eine Hilfestellung im Unterricht bieten.
Ziel war eine altersgerechte Aufbereitung des umfangreichen Themas „Stehende Gewässer“.
GrundschülerInnen im Alter zwischen 8 und 12 Jahren lernen spielerisch und leicht verständlich die wichtigsten Charakteristika des Ökosystems See kennen. Mit Hilfe von Arbeitsblättern, Magnetfolien für ein individuelles Tafelbild und einem Bestimmungsheft und unter Anleitung der PädagogInnen, können die SchülerInnen das umfangreiche Thema erarbeiten.
Begleitend zum Unterricht stehen Spiele sowie Bastelanleitungen zur Verfügung, die mit dem
Inhalt korrespondieren und den Unterricht auflockern. Spannende Geschichten, Bilder und
Filmsequenzen machen die Fauna und Flora eines Sees erlebbar.
Die praktischen Untersuchungen am See ergänzen den angewandten Projektunterricht. Das
Erleben der Natur nimmt einen pädagogisch wertvollen Teil des Projektes ein.
Insgesamt testeten über 500 Schüler aus 28 Klassen aus Slowenien, Italien und Österreich die Unterlagen des Schulprojekts.
Alle Dokumente für den Unterricht sind über die SILMAS-Homepage zugänglich.
Schulz, L., G. Santner, R. Fresner, G. Winkler & M. Schönhuber
Kärntner Institut für Seenforschung
Eine Änderung im Zirkulationsverhalten einiger meromiktischer (teilzirkulierender) Seen ist bei routinemäßigen Gewässergütekontrollen des Landes Kärntens aufgefallen. Ein Sauerstoffvorkommen in der Tiefe, knapp über Grund dieser Seen lassen eine Vollzirkulation vermuten.
Im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht der Einfluss des Klimawandels auf die Hydrologie, die Wassertemperatur und der Wasserzirkulation. Die Wasserzirkulation im See ist abhängig von verschiedenen Parametern wie: Wind, Niederschlag sowie hydrologische Bedingungen. Die treibende Kraft für die Zirkulation ist der Wind. Die Erderwärmung mit all ihren Auswirkungen bedingt folglich eine Veränderung der Eisbedeckung an Seen, eine Änderung der Schichtungs- und Zirkulationsphasen, besonders zum Zeitpunkt der
Homothermie.
Untersucht wurden im Rahmen des EU-Projektes SILMAS die Temperaturwerte und die Zirkulation in Wörthersee, Klopeiner See und Ossiacher See.
Prochinig, U.
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Kärntner Institut für Seenforschung wurde von der Abteilung 8 (Kompetenzzenturm Umwelt, Wasser und Naturschutz) mit der ökomorphologischen und hydromorphologischen Erhebung des Feistritzbaches im Gailtal von Flkm 1,5 bis 5,5 und des Jeserobaches, einem rechtsufrigen Zubringer, von Flkm 0 bis 0,5 beauftragt.
Der 10,2 km lange Feistritzbach besitzt Wildbachcharakter mit starkem Geschiebetrieb und ein im Herbst nivales Abflussregime. Er entspringt auf ca. 1.800 m in den Karnischen Alpen knapp vor der Grenze zu Italien und mündet nach Osten hin ca. 1 km unterhalb der Ortschaft Feistritz a. d. Gail in die Gail. Der Jeserobach ist ein rechtsufriger Zubringer ebenfalls mit Wildbachcharakter und mündet bei Flkm 4,5 in den Feistritzbach. Es finden sich sowohl am Feistritzbach als auch am Jeserobach massive Wildbachverbauungen. Der Jeserobach entspringt auf ca. 1.600 m im Bereich des Kapinberges und legt bis zur Mündung in den Feistritzbach eine Strecke von ungefähr 3,2 km zurück.
Konar, M., K. Mikula & U. Prochinig
Kärntner Institut für Seenforschung
An der Vellach, zwischen Flkm 13,5 und 28,5 wurden vom Kärntner Institut für Seenforschung ökomorphologische und hydromorphologische Bestandserhebungen durchgeführt.
Im Auftrag der Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz) fand eine Begehung der Vellach statt. Zum Zeitpunkt der Erhebungen wies die Vellach Mittelwasserführung auf.
Schönhuber, M.
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Ergebnisse aus drei verschiedenen Projekten (Seeeinbauten, Lake Shorezone Functionality Index, Makrophytenkartierung nach WRRL) wurden in einem Kartenband zusammengeführt.
Ziel war es, eine Basis zur Bewertung des ökologischen Zustands des Ossiacher Sees bereit zu stellen.
Schönhuber, M.
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Ergebnisse aus drei verschiedenen Projekten (Seeeinbauten, Lake Shorezone Functionality Index, Makrophytenkartierung nach WRRL) wurden in einem Kartenband zusammengeführt.
Ziel war es, eine Basis zur Bewertung des ökologischen Zustands des Millstätter Sees bereit zu stellen.
Schönhuber, M.
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Ergebnisse aus drei verschiedenen Projekten (Seeeinbauten, Lake Shorezone Functionality Index, Makrophytenkartierung nach WRRL) wurden in einem Kartenband zusammengeführt.
Ziel war es, eine Basis zur Bewertung des ökologischen Zustands des Wörthersees bereit zu stellen.
Mikula, K.
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Klima spielt eine Schlüsselrolle im Naturhaushalt der Erde. Ändert es sich, hat das einschneidende und teilweise nicht überschaubare Folgen für Mensch und Umwelt. Durch den Ausstoß von Treibhausgasen hat der Mensch den Stoffhaushalt der Atmosphäre verändert. Dies wirkt sich auf das globale Klima und damit auch auf die Temperatur und den Wasserhaushalt der Erde aus. Unser Klima wandelt sich, mit heute schon erkennbaren Auswirkungen, die sich regional unterschiedlich äußern. Wie sich dabei der Klimawandel speziell auf den Wasserhaushalt stehender Gewässer auswirkt war Inhalt der nun hier vorliegenden Literaturstudie, die im Juni 2011 vom Kärntner Institut für Klimaschutz (KIKS) in Auftrag und vom Kärntner Institut für Seenforschung (KIS)durchgeführt wurde.
Die themenmäßig umfangreichste Arbeit über den Einfluss des Klimawandels auf Seen und zugleich die umfassendste Literaturzusammenstellung findet sich in Glen (2010). In dem Buch „The Impact of Climate Change on European Lakes“ werden die Ergebnisse des EU-FP 5 Projekts CLIME (Climate and Lake Impacts in Europe) zusammenfassend publiziert. Das primäre Ziel des Projekts war die Entwicklung von Modellen zur Simulation der Reaktion von Seen auf Klimaveränderungen. Dazu wurden intensive Literatur- und Datenrecherchen zu den Themenkomplexen Wärmehaushalt, Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorkreislauf, und der saisonalen Dynamik von Phytoplankton durchgeführt, sowie die Einflüsse des Klimas auf die Seen in verschiedenen Europäischen Regionen durchgeführt.
Für die Zusammenstellung des hier vorliegenden Berichtes wurden zum überwiegenden Teil Publikationen aus diesem Buch entnommen und die Auswirkungen des Klimawandels auf wichtige Seencharakteristika wie Wassertemperatur, Thermoschichtung, Nährstoffkreislauf,
Verdunstung, Wasserqualität, Produktivität und Biodiversität recherchiert. Darüber hinaus wurde Hauptaugenmerk auf den Einfluss des Klimas auf österreichische Seen gelegt und dementsprechende Literatur verwendet.
Konar, M., U. Prochinig, K. Mikula, S. Bauer, S. Maier, M. Schönhuber & G. Kerschbaumer
Kärntner Institut für Seenforschung
Hydro- und ökomorphologischen Aufnahmen wurden über den gesamten Seebach vom See bis zur Mündung in die Gail inklusive aller Mühlgänge vom Kärntner Institut für Seenforschung durchgeführt. Die Fischbestandserhebungen erfolgten an ausgewählten Stellen des Faaker Seebaches.
Der Faaker Seebach liegt im Bereich des Inneralpinen Beckens zählt aber zu der Fischbioregion der Südalpen.
Am Pegel in Faak beträgt die Einzugsgebietsgröße 36,5 km², bei der Mündung in die Gail 58,09 km².
Teile des Faaker Seebaches sind als Fließgewässersondertypen kategorisiert. Einerseits
wurde der obere Teil als sommerwarmer Seeausrinn ausgewiesen, andererseits sind weitere
Abschnitte als Moorgewässer eingestuft.
Der Faaker Seebach weist auf nur wenigen Kilometern den Charakter eines typischen Moorgewässers auf. Auf dieser Fließstrecke besitzt das Gewässer einen stark gewundenen bis leicht mäandrierenden Verlauf.
Konar, M., U. Prochinig, K. Mikula, E. Lorenz, S. Maier, M. Schönhuber, J. Mildner & G. Winkler
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurden an Kaponigbach, Mallnitzbach und Dösenbach öko- und hydromorphologische Bestandsaufnahmen durchgeführt. Gleichzeitig fand eine Erhebung des Fischbestandes und der Makrozoobenthos- und Phytobenthosbsiedlung statt.
Wieser, G., Schulz, L., Fresner, R., Friedl, M., Mildner, J. & M. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung wurde 2010 der ökologische Zustand von 7 Kärntner Seen anhand des biologischen Qualitätselements Phytoplankton erhoben. Gemäß dem Auftragsschreiben (BMLFUW-UW.3.1.4/0173-VII/1/2009) des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde dem Land Kärnten das Einstiegsrecht gewährt. Die Untersuchungen und Auswertungen der Phytoplanktonproben wurden von Mitarbeitern des Kärntner Instituts für Seenforschung durchgeführt.
Wieser, G., Konar, M., Schönhuber, M., Winkler, G., Mildner, J., Maier, S., Mikula, K. & E. Lorenz
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) 2010 wurden die ökologischen Zustandsklassen von Fließgewässern in Kärnten an 14 Messstellen erhoben. Gemäß dem Auftragsschreiben (BMLFUW-UW.3.1.4/0034-VII/1/2010) des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde dem Land Kärnten das Einstiegsrecht gewährt. Die Untersuchungen und Auswertungen wurden von den Mitarbeitern des Kärntner Instituts für Seenforschung durchgeführt.
Friedl, T., M. Konar, E. Lorenz, G. Winkler, M. Schönhuber, G. Santner, H. Kaufmann & G. Kerschbaumer
Kärntner Institut für Seenforschung
Eine fischereiliche Bestandserhebung der Glan vom Ursprung bis zur Mündung in die Gurk wurde durchgeführt. Gleichzeitig wurde das Temperaturregime der Glan im Jahresverlauf ermittelt, dies unter besonderer Berücksichtigung von Emittenten, wie in diesem Fall der Kläranlagen.
Dazu wurden an mehreren Stellen über die gesamte Länge des Gewässers kontinuierliche Temperaturmessungen über einen Jahresgang durchgeführt.
Die Glan weist von der Klammbachmündung bis zur Mündung in die Gurk eine Länge von 64,329 km und ein Einzugsgebiet von 826,51 km² auf. Sie entspringt in den Ossiacher Tauern und fließt ab dem Quellgebiet in einem vorwiegend naturnahen bis naturbelassenen Bett mäandrierend bis nach Feldkirchen. Dann verläuft sie nach Osten weiter in einem engen Tal, „Untere Glan“, und mäandriert bis zur Mündung des Roggbaches. Ab der Roggbachmündung bis Glanegg ist noch teilweise eine gewisse Natürlichkeit des Laufes gegeben, zumeist aber bereits relativ monoton geradlinig geführt. In der Folge fließt sie reguliert und begradigt durch einen landwirtschaftlich genutzten, bis 1 km breiten Talboden nach St. Veit. Dort biegt die Glan aus der west-östlichen Fließrichtung nach Süden, fließt begradigt durch das breite Zollfeld nach Klagenfurt und mündet schließlich bei Zell in die Gurk. Von Glanegg bis Liebenfels wurden in den letzten Jahren die harten Uferverbauungen entfernt und innerhalb des Gewässerbettes Strukturierungen vorgenommen. Weitere Renaturierungen erfolgten beim Industriepark flussab von St. Veit (270 m), beim LKH Klagenfurt (Glanverlegung, 800 m) und in Ebenthal (250 m).
Konar, M. & R. Fresner
Kärntner Institut für Seenforschung
Quellen bzw. Quellgewässer und intermittierende Gewässer im Jauntal in Kärnten wurden erstmalig untersucht.
Das Hauptaugenmerk bezüglich der Quellgewässer wurde auf die Biocönosen, insbesondere auf Unterschiede der Artenzusammensetzung im Hinblick auf die Durchflussmengen, gelegt.
Ziel der makrozoobenthischen Analysen war es, potentielle Auswirkungen der durch anthropogene Nutzung verursachten Änderung des Abflussregimes auf das Ökosystem Quellgewässer darzustellen.
Wieser, G., Schulz, L., Fresner, R., Mildner, J., Friedl, M., Schönhuber, M. & M. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung Seengütekontrolle 2009 wurde der ökologische Zustand von 7 Kärntner Seen anhand des biologischen Qualitätselements Phytoplankton erhoben. Gemäß dem Auftragsschreiben (BMLFUW-UW.3.1.4/0118-VII/1/2007) des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde dem Land Kärnten das Einstiegsrecht gewährt. Die Untersuchungen und Auswertungen wurden von Mitarbeitern des Kärntner Institutes für Seenforschung durchgeführt.
Mikula, K., M. Konar, G. Winkler, J. Mildner & S. Maier
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Kärntner Institut für Seenforschung wurde mit der ökomorphologischen und hydromorphologischen sowie einer makrozoobenthischen Bestandserhebung des Ebriachbaches vom Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 15 – Umwelt, beauftragt.
Der Ebriachbach befindet sich westlich von Eisenkappel in den Karawanken. Der Untersuchungsabschnitt für die hydro- und ökomorphologischen Aufnahmen erstreckte
sich von der Mündung bis zum Flkm 3,0.
Konar, M., G. Winkler, M. Schönhuber, J. Troyer-Mildner, S. Maier & R. Fresner
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Kärntner Institut für Seenforschung wurde von der Abteilung 15 Umwelt beauftragt, unterhalb des KW Blasnitzen an der Vellach die Hydro- und Ökomorphologie von Flkm 13,5 – Flkm 10 sowie an zwei Stellen die benthische Zönose zu erheben.
Winkler, G., M. Konar, J. Mildner & S. Maier
Kärntner Institut für Seenforschung
Aufgrund einer geplanten Verlegung des Lammerbaches im Mündungsbereich um ein Ziegelwerk herum, wurden im Zuge der Vorprüfung zur wasserrechtlich Bewilligung eine fischereiliche und eine makrozoobenthische Bestandserhebung im betroffenen Gebiet durchgeführt.
Fresner, R., M. Friedl, J. Mildner, M. Schönhuber & G. Wieser
Kärntner Institut für Seenforschung
JRC_IES European Ecological Water Quality and Intercalibration (EEWAI) carries out a research project for the development of Water Framework Directive (WDF) compliant biological assessments. Because phytoplankton is used as an important water quality indicator that is sensitive to environmental factors, it was included to the WDF monitoring scheme as a relevant element for surface water categories.
The background aims of this contract are to assess the effect of weather conditions and nutrients on seasonal planktonic development in two lakes (Lake Monate and Lake Varese) of different trophic levels and to study the seasonal dynamics of harmful algal blooms and to develop indicators, e.g. phytoplankton bloom frequency to assess the lakes condition.
Wieser, G., Schulz, L., Mildner, J., Mairitsch, M., Reichmann, M., Fresner, R. & M. Schönhuber
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der GZÜV 2008 wurde anhand des Phytoplanktons der ökologische Zustand von 7 Kärntner Seen erhoben. Gemäß dem Auftragsschreiben (BMLFUWUW. 3.1.4/0118-VII/1/2007) des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde dem Land Kärnten das Einstiegsrecht gwährt.
Die Untersuchungen und Auswertungen wurden von Mitarbeitern des Kärntner Instiuts für Seenforschung durchgeführt.
Konar, M., E. Lorenz, S. Bauer, T. Friedl, S. Maier, J. Mildner, J. Oberauer, U. Prochinig, A. Rauter, M. Schönhuber, F. Sturm & G. Winkler
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Sondermessprogramm Schwall und Restwasser widmet sich den pressures Schwall und Restwasser in ausgewählten Gewässerstrecken in Salzburg und Kärnten. Mit dem Sondermessprogramm wird überprüft, ob die derzeit geltenden hydromorphologischen Signifikanzkriterien für das Restwasser in Ausleitungsstrecken und für das Schwall-Sunk-Verhältnis in Schwallstrecken für die Qualitätskomponenten Phytobenthos, Zoobenthos und Fischfauna weiterhin gelten und ob bei Einhaltung bzw. Erreichen dieser Grenzwerte der gute Zustand oder das gute Potential in den Ausleitungs- und Schwallstrecken erhalten bzw. erreicht werden kann.
Für Kärnten wurden der Wasserkörper Möll für die Untersuchung des Schwalles ausgewählt (Schwall zwischen Außerfragant und Rottau) sowie der Wasserkörper „Görtschitz zwischen Hüttenberg und Eberstein“ für die Restwasseruntersuchung.
Santner, G. & M. Schönhuber
Kärntner Institut für Seenforschung
Der vorliegende Bericht beschreibt die Ergebnisse der Erhebung des Ist-Zustandes der Uferverbauung und der Seeeinbauten des Ossiacher Sees.
Nach Wörthersee und Millstätter See wurden die Uferstrukturen und –einbauten des Ossiacher Sees digitalisiert und statistisch ausgewertet. Ziel war die Schaffung einer Grundlage zur Bewertung des Ufers für Amtssachverständige.
Schulz, L., R. Fresner, M. Friedl, J. Mildner & B. Joham
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Erhebung und Entwicklung des
Bestandes der Schwebealgen im Ossiacher See im Anschluss an die Sanierungsmaßnahmen im Ostbecken des Sees im Jahr 2008 sind Gegenstand des vorliegenden Berichtes.
Im Mündungsbereich der Tiebel wurde Geschiebematerial entfernt und auf einer Fläche von 12 ha im Ostbecken Seesediment abgesaugt. In monatlichen Abständen wurden im Jahr 2008 aus dem Ossiacher See in beiden Becken, jeweils über der tiefsten Stelle, Wasserproben entnommen und hinsichtlich charakteristischer limnologischer Parameter untersucht.
Konar, M., E. Lorenz, J. Lorber, M. Schönhuber, U. Prochinig, A. Egarter, G. Winkler & J. Mildner
Kärntner Institut für Seenforschung
In den letzten Jahren war der Fischbestand im Stau Annabrücke zusehends rückläufig. Trotz intensiver Besatzmaßnahmen war laut fischereiberechtigten ein kontinuierlicher Rückgang der Ausfänge zu beobachten. Daher wurde 2008 das Projekt „Fischereiliche und gewässerökologische Untersuchung Stau Annabrücke“, finanziert durch das Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 15 – Umwelt und durch die AHP ins Leben gerufen.
Ziel des Projektes waren fischereiliche und gewässerökologische Untersuchungen des Stauraumes, um eine Datengrundlage für eine fischökologische Bewertung zu erhalten.
Die Ergebnisse sollen in weiterer Folge als Basis für die Beurteilung der Gewässerstrecke im Rahmen der Vorgaben der WRRL zur Erreichung des guten ökologischen Potentials des Stauraumes dienen.
Lorenz, E.
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Möll im Bereich Pußtratten war im Jahr 2006 eine Referenzstelle im Rahmen des damals durchgeführten Schwall – RW Projektes. Im Anschluss an die Untersuchungen wurde die Möll in diesem Bereich auf einer Strecke von ca. 1.500 m aufgeweitet und die großteils kolmatierte Sohle aufgerissen. Um die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Zönose abschätzen zu können wurde im Jahr 2008 an derselben Stelle eine fischereiliche Bestandsaufnahme durchgeführt.
Lorber, J., A. Rauter, M. Konar, E. Lorenz & G. Holzer
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Fischfauna der Gurk im Abschnitt von Treibach- Althofen bis Grafenstein ist durch stoffliche Belastungen aus dem Raum Brückl als auch durch Einträge aus Kläranlagen (v.a. ARA des Reinhalteverbandes Friesach-Althofen in Mölbling, Ausbaugröße 32.600 EW), den Treibacher Chemischen Werke, sowie strukturellen und hydrographische Stressoren wie Stauhaltungen, Ausleitungsstrecken und Stauraumspülungen stark beeinträchtigt. Um feststellen zu können, ob unter den herrschenden Bedingungen eine natürliche Reproduktion der Äsche bzw. Bachforelle möglich ist, wurden Eier im Augenpunktstadium in Brutboxen (Cocons) den Längsverlauf der Gurk eingebracht und deren Entwicklung bis zu Fischlarve überprüft.*Projektpartner: DI Georg Holzer, Kirchengasse 33/13, 1070 Wien
Lorber, J., E. Lorenz, M. Konar, A. Rauter, M. Schönhuber & U. Prochinig
Kärntner Institut für Seenforschung
Ziel dieser Untersuchung ist die im Unterlauf der Lavant vorkommenden FFH Fischarten unter besonderer Berücksichtigung bzw. Erfassung der artenspezifischen Strukturpräferenzen zu erheben.
Wieser, G., Mildner, J., Friedl, M. & M. Reichmann
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachsungsverordnung (GZÜV) 2007 wurden die ökologischen Zustandsklassen von 9 Kärntner Seen erhoben. Gemäß dem Auftragsschreiben (BMLFUWUW.3.1.4/0026-VII/1/2007) des Bundesministeriums für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde dem Land Kärnten das Einstiegsrecht gewährt. Die Untersuchungen und Auswertungen wurden von den Mitarbeitern des Kärntner Instituts für Seenforschung durchgeführt.
Wieser, G., Konar, M., Zwillink-Ponta, U., Schönhuber, M., Winkler, G., Lorenz, E., Mildner, J., Swaton, T., Bauer, S. & S. Maier
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) 2007 wurden die ökologischen Zustandsklassen von Fließgewässern in Kärnten an 8 Messstellen erhoben. Gemäß dem Auftragsschreiben (BMLFUW-UW.3.1.4/0026-
VII/1/2007) des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde dem Land Kärnten das Einstiegsrecht gewährt. Die Untersuchungen und Auswertungen wurden von den Mitarbeitern des Kärntner Instituts für Seenforschung durchgeführt.
Schönhuber, M.
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Qualitätssicherung GZÜV - PHB erhielt das Kärntner Institut für Seenforschung im Jahr 2008 ein Präparat zur Bestimmung der Kieselalgen. Alle Arbeiten führten Mitarbeiter der Abteilung 15 - Umwelt bzw. des Kärntner Instituts für Seenforschung durch.
Konar, M., Mildner, J. & S. Maier
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Jahr 2008 wurden 5 Rückstellproben im Rahmen der GZÜV – QSE dem Kärntner Institut für Seenforschung übermittelt. Alle Arbeiten führten Mitarbeiter der Abteilung 15 - Umwelt bzw. des Kärntner Instituts für Seenforschung durch.
Konar, M., U. Zwillink, E. Lorenz, M. Schönhuber, J. Mildner & S. Maier
Kärntner Institut für Seenforschung
Um die ökologische Zustandsklasse des Makrozoo- und Phytobenthos des Globasnitzbaches feststellen zu können, wurde das Kärntner Institut für Seenforschung vom AKL, Abteilung 15 - Umwelt, mit der Dokumentation der benthischen Lebensgemeinschaft an drei Stellen im Gebiet Globasnitz und Traundorf beauftragt.
Fresner, R., U. Prochinig, E. Lorenz, G. Santner, G. Winkler, M. Konar & M. Friedl
Kärntner Institut für Seenforschung
Ziel dieser Maßnahme ist, das Makrophytenwachstum im Ostbecken des Ossiacher Sees zu fördern, um damit eine Eindämmung der Bodenschlammalge Oscillatoria princeps zu erzielen.
Prochinig, U., E. Lorenz & M. Konar
Kärntner Institut für Seenforschung
Eine fischereiliche Untersuchung des Kanals wurde vom Kärntner Institut für Seenforschung im Jahr 2004 im Auftrag des Magistrats Klagenfurt bereits durchgeführt. 2008 wurde eine weitere fischereiliche Bestandesaufnahme des Lendkanals in Auftrag gegeben, mit der Zielsetzung, die Entwicklung des Fischbestandes im Vergleich zu 2004 zu untersuchen.
Konar, M ., M. Schönhuber, U. Zwillink-Ponta, E. Lorenz, S. Bauer, J. Mildner & S. Maier
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Um die ökologische Zustandsklasse der Olsa beim Pegel in Guldendorf und in Grafendorf feststellen zu können, wurde das Kärntner Institut für Seenforschung vom AKL, Abteilung 15 – Umwelt beauftragt, die benthischen Lebensgemeinschaften an diesen Probestellen zu untersuchen. Die benthischen Beweissicherungen erfolgten am 23.02.2007 durch Mitarbeiter des Kärntner Instituts für Seenforschung (Konar, Lorenz, Mildner, Schönhuber, Winkler).
Konar, M. , M. Schönhuber, U. Zwillink-Ponta, E. Lorenz, S. Bauer, J. Mildner & S. Maier
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Um die ökologische Zustandsklasse der Metnitz oberhalb und unterhalb der ARA Metnitz feststellen zu können, wurde das Kärntner Institut für Seenforschung vom AKL, Abteilung 15 - Umwelt, mit der Dokumentation der benthischen Lebensgemeinschaft oberhalb und unterhalb der ARA beauftragt. Die benthischen Beweissicherungen erfolgten am 23.02.2007 durch Mitarbeiter des Kärntner Instituts für Seenforschung (Konar, Lorenz, Schönhuber, Winkler).
Honsig-Erlenburg, W., E. Lorenz, M. Konar, G. Winkler & G. Kerschbaumer
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Der Staubereich des KW Tilly an der Gurk war im Mai 2007 Gegenstand einer fischereilichen Bestandserhebung (Anlassfall- Gewässerverunreinigung). Die Befischung erfolgte durch Mitarbeiter des Kärntner Instituts für Seenforschung mit einem für Elektrobefischung adaptierten Boot.
Honsig-Erlenburg, W., E. Lorenz, A. Rauter, M. Konar, U. Prochinig, M. Reichmann, M. Schönhuber, G. Winkler & G. Kerschbaumer
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Aufgrund von Beschwerden der Fischereiberechtigten bzw. der Pächter von Fischwässern an der Gurk zwischen Treibach und Brückl über zusehends rückläufige Fischbestände wurden im Zeitraum von 2002 bis 2004 jährlich Fischbestanduntersuchungen an der Gurk durchgeführt. Zudem wurde im Zuge von Fischbestandsaufnahmen der Unterabteilung Ökologie und Umweltdaten des Amtes der Kärntner Landesregierung bzw. des Kärntner Instituts für Seenforschung (KIS) festgestellt, dass der Fischbestand flussab Treibach/Althofen nicht mehr dem guten ökologischen Zustand entsprach. Im Jahr 2006 wurden die Untersuchungen im Bereich Pöckstein bis KW Passering fortgesetzt. Eine Befischung unterhalb des KW Passering bis KW Brückl fand aufgrund des fehlenden Einverständnisses der Fischereiberechtigten nicht statt. Im Abschnitt KW Tilly bis KW Brugga wurden ebenfalls Fischbestandsaufnahmen durchgeführt, deren Ergebnisse zusätzlich in einem eigenständigen Bericht zusammengestellt wurden (LORENZ et al., 2007 in prep). Die Fischbestandsaufnahmen sollen einen Überblick über die Entwicklung des Fischbestandes im Abschnitt Pöckstein/Zwischenwässern bis KW Passering geben und mithelfen, diesen Bereich auch in der Zukunft entsprechend fischereilich zu bewirtschaften. Die Fischbestandserhebungen wurden am 09.11.2006, 11.11.2006 und 13.11.2006 von Mitarbeitern des KIS und der Abteilung 15, Unterabteilung Ökologie und Umweltdaten,durchgeführt.
Mildner J., E. Lorenz, M. Konar, G. Winkler & P. Mildner
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Erstellung eines Managementplanes für das Natura 2000 - Gebiet „Guntschacher Au“ durch DI Robert Unglaub vom Techn. Büro für Landschafts-, Raumplanung und Umweltprüfung ARCHI NOAH zeigte sich die Notwendigkeit von Nacherhebungen für die Fisch- und Schneckenarten der FFH-Richtlinie. Da zwar das Vorkommen von Bitterling Rhodeus sericeus amarus und Frauennerfling Rutilus pigus virgo aus dem Untersuchungsgebiet aus früheren Befischungen und Angelergebnissen bekannt ist, jedoch Verbreitung und Abundanzen nicht erfasst wurden, sollte deren Auftreten strukturbezogen erfasst sowie die speziellen Habitatspräferenzen im Gebiet dokumentiert werden. Für die bereits im Jahr 2000 anlässlich eines Geo-Tages der Artenvielfalt im Bereich Guntschacher Au festgestellte Bauchige Windelschnecke Vertigo moulinsiana waren habitats- und populationsbezogene Daten sowie das Vorkommen eventuell vorhandener weitere Vertiginiden der FFH-Richtlinie zu erheben. Ziel der Untersuchung sind erweiterte Kenntnisse zur Habitatspräferenz von Fischen und Schneckenarten der FFH-Richtlinie im Gebiet, Habitatsabgrenzung (sofern möglich), Erhaltungszustand der Habitate sowie zu Populationsdichte und Populationsentwicklung (Altersstruktur) zu erlangen, um geeignete Managementmaßnahmen setzen zu können.
Honsig-Erlenburg W., J. Lorber, A. Rauter, M. Konar, E. Lorenz, U. Prochinig, G. Winkler & S. Bauer
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
"Ziel war die Erhebung des Fischbestandes und die ökologische Bewertung des gemeinsamen Wasserkörpers der Drau. Auf Basis historischer Recherchen wurde ein fischökologisches Leitbild erstellt. Im Rahmen des Interreg-Projektes wurde der Stauraum der Drau zwischen Lavamünd (A) und Dravograd (SLO) mit verschiedenen Methoden (Elektrofischerei, Multimaschen-Netze, Driftnetze, Grundschleppnetze, Reusen, Legleinen, Hydroakustik) untersucht und die Methoden wurden auf ihre Fangeffizienz geprüft. Weitere Ziele waren die Schaffung einer Datengrundlage für die Österreichisch-Slowenische Draukommission, sowie das Sammeln von Erfahrungen für die weitere Vorgangsweise bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in großen Stauräumen. Darüber hinaus soll anhand von Daten unterschiedlicher Fließgewässer in Slowenien und Österreich ein einheitliches fischökologisches Bewertungsschema für Österreich und Slowenien im Zusammenhang mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie erarbeitet werden."
Schulz, L., M. Schönhuber, M. Santner & T. Swaton
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Im Zuge dieses Projektes erfolgte eine Digitalisierung der Ufervegetation und der Seeeinbauten (Stege, Bootshäuser, usw.) des Wörthersees und des Millstätter Sees auf der Basis von Orthofotos, Aufnahmen von Hubschrauberbefliegungen und Bootsbefahrungen. Die vorliegende Projektarbeit soll den Amtssachverständigen einerseits als Basis bei Verhandlungen dienen, andererseits als Grundlage, um den ökologischen Zustand der Seeufer bewerten zu können.
Lorenz E., M. Konar, U. Prochinig, A. Rauter, M. Schönhuber, G. Winkler & G. Honsig-Erlenburg
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Der Stockenboier Weissenbach ist der Seeabfluss des Weissensees und hat ein Einzugsgebiet von 181,17 km². Der Weissenbach wird sehr stark energiewirtschaftlich genutzt. Insgesamt befinden sich 9 Wehranlagen zum Zwecke der energiewirtschaftlichen Nutzung entlang des Flusses, wobei der Speicher Wiederschwing (Stausee Zlan) das größte Bauwerk entlang des Weissenbaches darstellt. Es wird kein Restwasser abgegeben, das Gewässer wird erst durch Seitenzubringer erneut gespeist. Zusätzlich gibt es auch einige höhere Geschiebesperren im Verlauf des Weissenbaches. Der ökomorphologische Zustand des Baches ist vom Ausfluss des Weissensees bis zur Ortschaft Feistritz bis auf den Bereich dieser Bauwerke durchwegs natürlich. Im Bereich von Feistritz bis zur Mündung ist der Bach als naturnah einzustufen.
Friedl, T. & G. Kerschbaumer
Amt der Kärntner Landesregierung
Zur Dokumentierung des aktuellen Fischbestandes in der Gail, bezogen auf die einzelnen Einflussfaktoren (Rückbaumaßnahmen, freie Fischwanderung durch die Fischaufstiegshilfebeim KW Schütt und Einfluss des Kormorans) erfolgte seitens des Amtes der Kärntner Landesregierung, UA Ökologie und Umweltdaten (Gewässeraufsicht) am 28 und 29. 11. 2006 eine fischereiliche Bestandeserhebung sowohl watend (zwischen Höfling und Waidegg) als auch mittels für die Elektrobefischung adaptierten Schlauchbootes (zwischen Rattendorf und Podlanig).
Schönhuber, M.
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
"Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL; RL 2000/60/EG) wurde das Kärntner Institut für Seenforschung von der Abteilung 15 – Umwelt beauftragt, Phytobenthosaufnahmen an ausgewählten Fließgewässern Kärntens vorzunehmen. Die Auswahl der zu untersuchenden Gewässerabschnitte wurde in einer Besprechung von den Sachverständigen Dr. Kurt Traer und Mag. Gabriele Wieser der Abteilung 15, sowie Dr. Martin Konar vom KIS, festgelegt. Berücksichtigt wurden bei der Wahl der Probestellen unter anderem die Zuordnung der Gewässer zu den in Kärnten vorhandenen Bioregionen, die Höhenlage des Gewässers, die Geologie und die Größe des Einzugsgebietes. Auch wurden spezielle Eigenschaften der einzelnen Gewässer berücksichtigt (Seeausrinne, geschiebeführende Fließgewässer, etc.)."
Schönhuber, M.
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
"Im Jahre 2006 wurde das Kärntner Institut für Seenforschung von der Abteilung 15 - Umwelt des Amtes der Kärntner Landesregierung beauftragt die Kieselalgengemeinschaften von insgesamt 15 Kärntner Seen zu untersuchen und deren Zusammensetzung mikroskopisch zu bestimmen (entsprechend dem KIS - Anbot 15-KIS- 81/182-05). Um eine möglichst genaue Determination durchführen zu können, wurden die Diatomeen mittels der Methode nach KRAMMER und LANGE-BERTALOT (1986) präpariert. Diese sieht. Eine Oxidierung des organischen Materials der Kieselalgen mit Salz- und Schwefelsäure vor. Letztendlich wurden die Proben in Kunstharz („Naphrax“) eingebettet. Die mikroskopischen Untersuchungen erfolgten in Ölimmersion bei 1000-facher Vergrößerung. "
Schönhuber, M. & E. Lorenz
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Der Fokus dieses Projektes wurde auf die Gewässerabschnitte gerichtet, deren Fischbestand in der Vergangenheit nach der EU-konformen Methode der Streifenbefischung erhoben wurde. Des Weiteren war eine Bewertung anhand punktueller Erhebungen für jene Messstellen vorgesehen, die sich im Bereich des Epirhithrals, der Oberen Forelleregion, befinden.
Prochinig, U., E. Lorenz, M. Konar & S. Bauer
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Im Zuge der Nominierung des Turnersees zum Natura 2000 Gebiet wurde eine Untersuchung des Fischbestandes durchgeführt. Die Fischbestandsaufnahme erfolgte am 20. und 21 August 2006 und wurde elektrisch mit dem Boot und durch eine Netzbefischung durchgeführt. Insgesamt konnten aufgrund der Befischung 1441 Fische aus 13 Fischarten (Wels, Sonnenbarsch, Schleie, Rotfeder, Rotauge, Rapfen, Karpfen, Laube, Hecht, Güster, Bitterling, Brachse und Barsch) nachgewiesenwerden, darunter war auch eine FFH Art nämlich der Bitterling (Rhodeus sericeus amarus).
Lorenz, E., M. Konar, G. Kerschbaumer, T. Friedl, M. Schönhuber, S. Maier, J. Oberauer, A. Rauter
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
In den Jahren 2005 und 2006 erfolgte im Zuge der Umsetzung der EU-WRRl im eine umfassende fischökologische Untersuchung der Vellach, von 33 Zubringer und des Wildensteinerbaches. Desweiteren erfolgte die Kartierung der Zubringerpassierbarkeit, der Migrationshindernisse sowie die Erhebung der biologischen Gewässergüte.
Konar M., M. Schönhuber, G. Winkler, S. Bauer, E. Lorenz, J. Mildner, R. Fresner & S. Maier
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Um die ökologische Zustandsklasse des Kreuzenbaches oberhalb und unterhalb der ARA der Autobahnraststation Feistritz/Drautal festzustellen zu können, wurde das Kärntner Institut für Seenforschung vom AKL, Abteilung 15, Umwelt, mit der Dokumentation der benthischen Lebensgemeinschaft oberhalb und unterhalb der ARA beauftragt. Die dafür notwendigen benthischen Erhebungen erfolgten am 24.3.06 als saprobiologische Vorerhebung und am 24.08.2006 mittels genauer Untersuchung durch Mitarbeiter des Kärntner Instituts für Seenforschung (Konar, Winkler, Bauer, Schönhuber).
Honsig-Erlenburg W., E. Lorenz, G. Kerschbaumer, T. Friedl, M. Konar, A. Rauter, G. Winkler & U. Prochinig
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Im Zuge der Einführung der EU Wasserrahmenrichtlinie wurde das Kärntner Institut für Seenforschung von der Abteilung 15, Umweltschutz beauftragt eine fischökologische Untersuchung des Waidischbaches und dessen wichtigsten Zubringer durchzuführen. Um einen Überblick über das Flusssystem zu erhalten, wurde 2007 ein das gesamte Gewässersystem betreffende Untersuchung durchgeführt.
Schönhuber, M., G. Winkler, M. Konar, E. Lorenz, J. Mildner, R. Fresner & S. Maier
Kärntner Institut für Seenforschung
Um die ökologische Zustandsklasse des Wölfnitzbaches nach Anpassung der ARA Griffen an den Stand der Technik auch in Zusammenhang mit der Summenbelastung der Kläranlage Pustritz, die bereits flussauf der in dieser Untersuchung als Referenz dienenden Probestelle eingeleitet wird, festzustellen zu können, wurde das Kärntner Institut für Seenforschung vom AKL, Abteilung 15, Umweltschutz und Technik, mit der Dokumentation der benthischen Lebensgemeinschaft oberhalb und unterhalb der ARA Griffen beauftragt.
Kerschbaumer, G., E. Lorenz & U. Prochinig
Kärntner Institut für Seenforschung
In den letzten Jahren häuften sich die Beschwerden seitens der Fischereiberechtigen bzw. Pächter von Fischwässern an der Gurk unterhalb von Brückl, dass der Fischbestand in diesem Bereich zusehends rückläufig sei. Zudem wurde im Zuge von Fischbestandsaufnahmen der Unterabteilung Ökologie und Umweltdaten des Amtes der Kärntner Landesregierung bzw. des Kärntner Instituts für Seenforschung (KIS) festgestellt, dass der Fischbestand nicht mehr dem guten ökologischen Zustand entspricht. Um abzuklären wie sich der Fischbestand zum gegenwärtigen Zeitpunkt im betroffenen Abschnitt darstellt, wurde das KIS beauftragt, den Fischbestand im betroffenen Abschnitt zu untersuchen. Die Fischbestandsuntersuchungen wurden 29.11.2005 von Mitarbeitern des KIS und der Abteilung 15, Unterabteilung Ökologie und Umweltdaten, durchgeführt. Das Fischereirecht in diesem Bereich der Gurk obliegt der Donauchemie Brückl und der Gutsverwaltung Khevenhüller - Metsch. Bei den Untersuchungen war der Aufsichtsfischer Herr Jakob Sattler (Revier Khevenhüller) anwesend.
Kerschbaumer, G. & E. Lorenz
Kärntner Institut für Seenforschung
Um die Trinkwasserversorgung im Bereich der Turracherhöhe während der Wintermonate zu gewährleistenplant die Gemeinde Ebene Reichenau den Bau einer Wasserfassung im Bereich des Grünseeabflusses. Die Trinkwasserentnahme würde nur über den Zeitraum von 4 Monaten im Ausmaß von 6 l/s erfolgen. Um etweilige Auswirkungen auf den Fischbestand abklären zu können wurde eine fischereiliche Bestandserhebung durchgeführt. Die Bestandserhebung erfolgte am 17.10.2005 an 2 Stellen durch Mitarbeiter des Kärntner Instituts für Seenforschung (Mag. Gerald Kerschbaumer, Edgar Lorenz) und Herrn Mag. Thomas Friedl. Herr Huber als Vertreter des Fischpächters war bei der Befischung anwesend.
Friedl, T.
Amt der Kärntner Landesregierung
Von der Gewässeraufsicht der Abteilung 15 – Umweltschutz und Technik und des Kärntner Institutes für Seenforschung erfolgte am 7. 12. 2005 eine fischereilche Bestandeserhebung an der Gail im Stadtgebiet von Kötschach Mauthen. Insgesamt wurden 3 Stellen elektrisch mit 3 Fangpolen befischt. Eine flussauf der Brücke in Kötschach Mauthen, eine flussab der Brücke zwischen 2 bestehenden Sohlabstürzen und eine weitere flussauf der Laaserbachmündung auf Höhe der Kläranlage.
Kerschbaumer, G.
Amt der Kärntner Landesregierung
Von der Gewässeraufsicht der Abteilung 15 – Umwelt und des Kärntner Institutes für Seenforschung erfolgte am 10. 10. 2006 und am 01.03.2007 eine fischereiliche Bestandeserhebung am Pressegger Seeabfluss im Bereich des geplanten Hochwasserschutzprojektes am Seeausfluss. Insgesamt wurde etwa der letzte Kilometer des Seeabflusses bis zur Mündung in die Gail fischereiliche erhoben wobei bis auf den untersten Abschnitt die Befischung mittels Boot erfolgte. Der unterste Abschnitt wurde watend beprobt, da eine Befischung mittels Boot aufgrund vieler Störsteine nur sehr schwer möglich wäre. Weiters liegt eine Erhebung des Fischbestandes am Pressegger Seeabfluss aus dem Jahre 1997 vor, wobei diese Untersuchungen Ende Mai erfolgten.
Friedl, T.
Amt der Kärntner Landesregierung
Ziel der Untersuchung war die Erhebung des aktuellen Fischbestandes um die Entwicklung der wasserbaulichen Renaturierungsmaßnahmen, den Einfluss der fischereilichen Bewirtschaftung und des Kormorans, beurteilen zu können. Die Ergebnisse stellen weitere Grundlagen für die fischökologische Beurteilung des Gewässers nach der EU - Wasserrahmenrichtlinie dar. Im Stadtgebiet von Villach erfolgten großräumige Aufweitungen, sodass wieder flusstypische Strukturen (Schotterbänke, Rinner, etc.) entstanden sind. Ein Einflug von Kormoranen liegt vor. So sind in etwa täglich rd. 20 Stk während dem Winterhalbjahr im Gebiet zu sehen. Zum Teil wird ein massiver Fischbesatz mit fangfähigen Fischen (Bachforellen, Regenbogenforellen, Bachsaiblingen) mit der Begründung, eine Fischereibewirtschaftung sei infolge der immer wieder auftretenden Hochwässer und einem starken Befischungsdruck nicht anders möglich, vorgenommen. Die fischereiliche Untersuchung fand am 2.12.2004 mit einem für die Elektrobefischung adaptierten Schlauchboot von der Autobahnbrücke Schütt bis zur Maria Gailer Brücke statt. Die Befischung erfolgte strukturbezogen, d.h. es wurden flusstypische Strukturen wie z.B. diverse Uferbereiche, Schotterbänke, Flussmitte und Bachmündungen befischt.
Friedl, T., G. Kerschbaumer, E. Lorenz & A. Novak
Kärntner Institut für Seenforschung
Ziel der Untersuchung war die Erhebung des aktuellen Fischbestandes um die Entwicklung durch den Bau der Fischaufstiegshilfe beim KELAG- Kraftwerk Schütt, den Einfluss des Kormorans und die Auswirkung von wasserbaulichen Renaturierungsmaßnahmen beurteilen zu können. Die Ergebnisse stellen außerdem eine Grundlage für die fischökologische Beurteilung des Gewässers nach der EU - Wasserrahmenrichtlinie dar.
Kerschbaumer G., M. Konar & E. Lorenz
Kärntner Institut für Seenforschung
"Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL; RL 2000/60/EG) wurde das Kärntner Institut für Seenforschung von der Abteilung 15 – Umwelt beauftragt, Phytobenthosaufnahmen an ausgewählten Fließgewässern Kärntens vorzunehmen. Die Auswahl der zu untersuchenden Gewässerabschnitte wurde in einer Besprechung von den Sachverständigen Dr. Kurt Traer und Mag. Gabriele Wieser der Abteilung 15, sowie Dr. Martin Konar vom KIS, festgelegt. Berücksichtigt wurden bei der Wahl der Probestellen unter anderem die Zuordnung der Gewässer zu den in Kärnten vorhandenen Bioregionen, die Höhenlage des Gewässers, die Geologie und die Größe des Einzugsgebietes. Auch wurden spezielle Eigenschaften der einzelnen Gewässer berücksichtigt (Seeausrinne, geschiebeführende Fließgewässer, etc.)."
Kerschbaumer, G. & E. Lorenz
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Rahmen der Erhebungen für Natura 2000-Managementpläne in Kärnten gemäß FFHRichtlinie erfolgte am 28. Juli 2004 eine Erhebung der Fischdichte der Koppe (Cottus gobio) in der Gail im Lesachtal (Bereich Podlanig bis zur Wehranlage bei Wetzmann) mittels Elektrobefischung. Zu diesem Zweck wurden an mehreren Schotterbänken auf jeweils 50 m Länge die Fischdichte der Koppe erhoben. Hinsichtlich der in der Gail im Lesachtal vorkommenden Koppen weist der Populationsindikator einen Individuenanteil auf, der zur Zeit auf einem mittleren bis relativ hohem Niveau stabil bleibt (Populationsindikator B).
Kerschbaumer, G., M. Konar & E. Lorenz
Kärntner Institut für Seenforschung
Fließgewässer stellen heute sehr stark beeinträchtigte Lebensräume dar. Die aquatischen Lebensräume der Lavant werden abschnittsweise durch wasserwirtschaftliche Maßnahmen, Abwasserbelastung, schlechte Pufferung und intensive Umlandnutzung beeinflusst. Über die Auswirkungen dieser Faktoren auf den Gewässerlebensraum der Lavant und seine ökologische Funktionsfähigkeit ist derzeit wenig bekannt. Erst in den letzten Jahren gewannen Flüsse zunehmend an Bedeutung als naturnahe Lebensräume u. a. für Freizeitgestaltung, Erholung und Tourismus. Erhaltung und nachhaltige Nutzung von natürlicher Vielfalt stellen für viele Regionen heutzutage einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar und besitzen eine hohe Akzeptanz unter der Bevölkerung. Die Situation der Lavant aus Sicht der Hydrobiologie sowie die Situation ihrer Nebengewässer sind wichtige Grundlagen für die Beurteilung der ökologischen Funktionsfähigkeit im gesamten Untersuchungsgebiet. Aufgrund der Ergebnisse können Abweichungen vom aktuellen Wasserrechtsgesetz bzw. von der Wasserrahmenrichtlinie dargestellt werden.
Kerschbaumer, G., M. Konar, E. Lorenz & J. Petutschnig
Kärntner Institut für Seenforschung
Fließgewässer stellen heute sehr stark beeinträchtigte Lebensräume dar. Die Glan ist heute in ihrem gesamten Verlauf bis auf kurze Abschnitte im Raum Feldkirchen begradigt bzw. reguliert und verbaut. Die aquatischen Lebensräume der Glan werden abschnittsweise durch wasserwirtschaftliche Maßnahmen, Abwasserbelastung, schlechte Pufferung und intensive Umlandnutzung in verschiedenster Weise beeinflusst. Über die Auswirkungen dieser Faktoren auf den Gewässerlebensraum der Glan und seine ökologische Funktionsfähigkeit ist derzeit wenig bekannt. Erst in den letzten Jahren gewannen Flüsse zunehmend an Bedeutung als naturnahe Lebensräume u. a. für Freizeitgestaltung, Erholung und Tourismus. Erhaltung und nachhaltige Nutzung von natürlicher Vielfalt stellen für viele Regionen heutzutage einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar und besitzen eine hohe Akzeptanz unter der Bevölkerung.
Kerschbaumer, G., E. Lorenz & M. Konar
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Ende März und Anfang April 2004 erfolgten im Liesertal sowie den Hauptzubringern zur Lieser fischereiliche Untersuchungen mittels Elektrobefischung statt. Neben den fischereilichen Erhebungen wurden auch 22 Zubringer auf ihre Fischpassierbarkeit hin untersucht. Weiters wurden auch die Aufstiegshindernisse in der Lieser kartiert. Die Gewässergüte, die bereits in den Jahren 2000 und 2001 untersucht wurde, wurde auch noch in den Bericht eingearbeitet.
Friedl, T. & G. Kerschbaumer
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Bereits im Jahr 1990 fand eine gewässerökologische Untersuchung des Webersees statt (HONSIG - ERLENBURG et al 1992). Auf Ersuchen des dort ansässigen Fischereivereines Vorderberg, welcher den Webersee von der Gemeinde gepachtet hat, erfolgte eine neuerliche Erhebung am 16. und 17. 6. 2003, zumal es auch aus gewässerökologischer Sicht von Interesse war, die Auswirkungen einer fischereilichen Bewirtschaftung auf ein Kleinstgewässer festzustellen.
Friedl, T. & G. Kerschbaumer
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Am 16. und 17. Juni 2003 erfolgte von Studenten der Karl-Franzens-Universität Graz imRahmen eines limnologischen Seminars unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Hans Samplund Betreuung von Mag. Thomas Friedl, Mag. Gerald Kerschbaumer und DI Helmut Serroeine fischökologische und limnologische Untersuchung des Strugabaches bei Grafenau imGailtal.Beim Seminar waren neben den Studenten und den Betreuern noch ortsansässige Landwirteund Fischer anwesend.Vom gegenständlichen Gewässer liegen bisher noch keinerlei Untersuchungen vor und eswar daher von Interesse, Daten über den Fischbestand, die makrozoobenthischeBesiedelung, die Wasserpflanzenzusammensetzung und die Gewässergüte zu erhalten.Fischereilich bewirtschaftet wird das Gewässer von der Fischereigemeinschaft Egg,fischereiberechtigt ist die Stadtgemeinde Hermagor. In erster Linie werden Bach- undRegenbogenforellen besetzt.Die fischereiliche Bestandserhebung erfolgte mittels Elektrobefischung vom Boot aus undwatend. Des weiteren wurden Benthos-, Makrophyten- und Wasserproben entnommen.
Reichmann, M. & L. Schulz
Kärntner Institut für Seenfoschung
Die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union zur Seentypisierung sieht vor, das jedes Gewässer einer ökologischen Bewertung unterzogen wird. Zunächst sollen alle Gewässer über 50 Hektar bewertet werden. Die Bewertung muss, ausgehend von einem zu definierendem „Referenzzustand“, welcher die Verhältnisse im anthropogen unbeeinflussten Zustand widerspiegelt, erfolgen und 5 Stufen umfassen.*Für stehende Gewässer ist das Phytoplankton eines der Bewertungselemente, die im Zuge der der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie herangezogen werden. Eine Möglichkeit den Referenzzustand der Phytoplanktonzönose zu definieren ist es, historische Aufzeichnungen auszuwerten, die zu einem Zeitpunkt erstellt wurden in dem das betreffende Gewässer vom Menschen weitgehend unbeeinflusst waren. Das Kärntner Institut für Seenforschung befindet sich in der einmaligen Lage, dass ihm handschriftliche Aufzeichnungen zum Phytoplankton der Kärntner Seen zur Verfügung stehen, welche beginnend mit den 1930er Jahren von Prof.Dr. Ingo FINDENEGG angelegt wurden. Der quantitative Charakter der Aufzeichnungen ermöglicht es den jeweiligen Referenzzustand des Artenspektrums des Phytoplanktons von einigen Kärntner Seen zu beschreiben.
Friedl, T.
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Zur Dokumentierung des aktuellen Fischbestandes in der Gail, bezogen auf die einzelnen Einflussfaktoren (Rückbau, freie Fischwanderung durch die Fischaufstiegshilfe und Einfluss des Kormorans ) erfolgte am 27. und 28. 3. 2002 eine fischereiliche Bestandserhebung mittels für die Elektrobefischung adaptierten Schlauchbootes zwischen Hermagor und dem Rückstaubereich beim KW Schütt.
Kerschbaumer, G., M. Konar & J. Petutschnig
Kärntner Institut für Seenforschung
Fließgewässer stellen heute sehr stark beeinträchtigte Lebensräume dar. Lange Zeit wurde der Erhaltung von natürlichen Flusslandschaften kein Augenmerk geschenkt. Der Fluss wurde durch bauliche Maßnahmen zum Zweck des Hochwasserschutzes, zur Energie- oder Landgewinnung stark verändert. Erst in den letzten Jahren gewannen Flüsse zunehmend an Bedeutung als naturnahe Lebensräume u. a. für Freizeitgestaltung, Erholung und Tourismus. Erhaltung und nachhaltige Nutzung von natürlicher Vielfalt stellen für viele Regionen heutzutage einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar und besitzen eine hohe Akzeptanz unter der Bevölkerung. *Die Situation der Gurk aus Sicht der Hydrobiologie sowie die Situation ihrer Nebengewässer sind wichtige Grundlagen für die Beurteilung der ökologischen Funktionsfähigkeit im gesamten Untersuchungsgebiet. Aufgrund der Ergebnisse können Beeinträchtigungen der ökologischen Funktionsfähigkeit entsprechende dem Wasserrechtsgesetz bzw. Störungen des gewässerökologischen Leitbildes im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie dargestellt werden.
Uiblein, F., T. Friedl & U. Prochinig
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Fließgewässer gehören heute zu den am meisten beeinträchtigten Lebensräumen. Bauliche
Eingriffe zum Zwecke des Hochwasserschutzes, der Energie- und Landgewinnung hatten
lange Priorität vor der Erhaltung natürlicher Flusslandschaften. Erst in den letzten Jahren
wurde in Europa der hohe Wert naturnaher Lebensräume in und entlang von Fließgewässern
für Freizeitgestaltung, Tourismus und Lebensqualität erkannt. Erhaltung und nachhaltige Nutzung von natürlicher Vielfalt haben einen nicht zu unterschätzenden, für die zukünftige
Entwicklung ganzer Regionen wichtigen, sozioökonomischen Wert. Deshalb fördert die
Europäische Union im Rahmen von LIFE-Projekten auch die Renaturierung und
Revitalisierung von Fließgewässern. Dabei sollen Wasserbauer, Landschaftsplaner,
terrestrische und aquatische Ökologen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und der ansässigen Bevölkerung entsprechende Maßnahmen erarbeiten und umsetzen, die eine an die ursprünglichen naturnahen Bedingungen orientierte Umgestaltung und nachhaltige
Nutzung von Fließgewässern ermöglichen.
Prochinig, U., R. Rotter & E. Lorenz
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Auftrag der Stadtgemeinde Völkermarkt und der Fischereiberechtigten im Untersuchungsgebiet (Stauwurzel Unterwasser KW Annabrücke bis KW Edling) erfolgte eine fischereiliche und gewässerökologische Untersuchung des Edlinger (Völkermarkter) Draustaues. *Ein Teilaspekt wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der KFU Graz unter Betreuung von Mitarbeitern des KIS abgehandelt (ROSKER 2001).
Lorenz, E.
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Möll im Bereich Pußtratten war im Jahr 2006 eine Referenzstelle im Rahmen des damals durchgeführten Schwall – RW Projektes. Im Anschluss an die Untersuchungen wurde die Möll in diesem Bereich auf einer Strecke von ca. 1.500 m aufgeweitet und die großteils kolmatierte Sohle aufgerissen. Um die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Zönose abschätzen zu können wurde im Jahr 2008 an derselben Stelle eine fischereiliche Bestandsaufnahme durchgeführt.
Ambros, M. & E. Kuhn
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Sommer 2000 erfolgte im Ossiacher See eine weiterführende Untersuchung der Studie „Erhebung der Ursachen zum Massenaufkommen der Bodenschlammalge Oscillatoria princeps„ von FRESNER & GROSS (2000), in der Initialpflanzungen von Unterwasserpflanzen (Makrophyten) durch die „Sandwich“-Methode erprobt wurden. Dazu werden zwischen zwei Drahtgittergeflechten Makrophyten als Schnittgut aufgebracht. Das so entstandene „Sandwich“ wird zu einer Rolle geformt, versenkt und unter Wasser wieder aufgerollt. Das Pflanzenmaterial ist in der Lage, durch die Maschen des Geflechtes vegetative Triebe und Wurzeln zu bilden. Neben der regelmäßigen Kontrolle der von FRESNER & GROSS im Sommer 1999 exponierten „Sandwich“-Untersuchungsflächen (Sandwich I, II, III), wurden im Sommer 2000 zusätzlich drei neue Drahtgitterrollen (Sandwich IV, V, VI) versenkt.
Friedl, T., G. Kerschbaumer, U. Prochinig & M. Konar
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Um einen Einblick in den Fischbestand und Grundlagen für weitere fischereiliche Untersuchungen zu erhalten, damit die Auswirkungen der Flussaufweitungen an der unteren Gail dokumentiert werden können, erfolgte am 8.11.1999 eine fischereiliche Bestandserhebung mittels einem für die Elektrobefischung adaptierten Schlauchboot.
Friedl, T., R. Fresner, M. Konar & M. Mairitsch
Kärntner Institut für Seenforschung, Limnologisches Seminar der Universität Graz
Am 5., 6. und 18. Juli 1999 fand eine gewässerökologische Untersuchung des in 2.001 m Seehöhe bei Rennweg gelegenen Laußnitzsees (47° 1‘ 00‘‘ östl.; 13° 4‘ 25‘‘ nördl.) statt. Der ca. 5,2 ha große und maximal 20,5 m tiefe Laußnitzsee ist anhand der chemisch-physikalischen Parameter, der Phytoplankton- und der Zooplanktonzusammensetzung dem oligotrophen Gewässertypus zuzuordnen. Die benthische Besiedelung ist typisch für Hochgebirgsseen. Durch einen Besatz mit Seeforellen (Salmo trutta f. lacustris) im Jahre 1995 wurde der Bestand an kleinwüchsigen Seesaiblingen (Salvelinus alpinus), sogenannten Schwarzreutern dezimiert. Die Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris) zeigt je nach Ernährungstyp ein stark divergierendes Wachstum. Das Fehlen größerer Zooplankter deutet auf einen erhöhten Fraßdruck durch Fische hin. Von den weiters besetzten Fischarten Elritze (Phoxinus phoxinus), Reinanke (Coregonus lavaretus) und Laube (Alburnus alburnus) konnte kein Nachweis mehr erbracht werden.
Schulz, L., J. Mildner, A. Rauter, G. Santner & M. Schönhuber
Kärntner Institut für Seenforschung
Der vorliegenden Bericht zeigt die limnologische Entwicklung des Ossiacher Sees über den Zeitraum von 1964 bis 2005 mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen der dort gesetzten Sanierungsmaßnahmen.
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Kärntner Seen“ wurde sowohl das West- als auch das Ostbecken des Ossiacher Sees im Untersuchungsjahr 2005 insgesamt 8 mal in monatlichen Abständen von März bis Oktober untersucht.
Von besonderem Interesse ist der Vergleich der beiden Becken des Ossiacher Sees in Bezug auf die Nährstoffsituation (Gesamtphosphor und Stickstofffraktionen) und in weiterer Folge auf die Algenpopulation, um die Auswirkungen des erhöhten Eintrags in das Ostbecken durch die Tiebel aufzuzeigen.
Schulz, L., A. Rauter, R. Fresner, M. Ambros, J. Mildner, M. Reichmann & G. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
Die vorliegende Studie dokumentiert die limnologische Entwicklung des meromiktischen Goggausees im Zeitraum von 1978 bis 2002. Der Goggausee wird zu den schwach-eutrophen Gewässern gereiht. Er ist meromiktisch, das heißt, während der Zirkulationensphasen werden regelmäßig nur Teilbereiche des Tiefenwassers im See erfasst, sodass ein sauerstofffreier Tiefenwasserbereich (Monimolimnion) entsteht.
Schulz, L., A. Rauter, R. Fresner, M. Ambros, J. Mildner, M. Reichmann & G. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
Der Weißensee ist mit einer Höhenlage von 929 m ü. A. der höchstgelegene Badesse Kärntens. Seinen Namen verdankt der See seinem mit weißlichem Kalkschlamm überzogenen, seichten Uferstreifen. In den frühen 1970er Jahren haben Eutrophierungserscheinungen zum Bau einer Trennkanalisation im Einzugsgebiet des Weißensees geführt. Die vorgelegte Studie dokumentiert die Änderung der Wasserqualität des Weißensees über den Zeitraum von 1972 bis 2003.
Schulz, L., A. Rauter, J. Mildner, M. Reichmann & G. Santner
Kärntner Institut für Seenforschung
Der vorliegende Bericht befasst sich mit der limnologischen Entwicklung des Turracher Sees im Untersuchungszeitraum von 1970 bis 2005, worauf besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen der gesetzten Sanierungsmaßnahmen (Ringkanalisation) bzw. der Beschneiungsanlage (Tiefenwasserableitung) der Bergbahnen Turracher Höhe Ges.m.b.H. gelegt wird.
Schulz, L., R. Fresner, M. Ambros, M. Reichmann, M. Mairitsch, C. Holarek et al.
Veröffentlichungen des Kärntner Instituts für Seenforschung
Der Wörthersee hat sich im Zeitraum von 1970 bis 2002 vom mesotrophen zum schwach mesotrophen Gewässer mit oligotrophem Charakters des Epilimnions (Oberflächen Schicht von 0 bis 6 m) entwickelt. Das Epilimnion des Wörthersees reagierte sofort nach dem Fernhalten der häuslichen Abwässer mit einer Verbesserung der optischen Qualität, einer Abnahme der Phosphor Konzentration (von 22 µg/l 1977 auf 8 µg/l im Jahr 2000) und mit einer Verringerung der Schwebealgenmenge während des Sommers. In der Tiefe des Wörthersees war eine Reduktion der Nährstoffe (Phosphor und Sticksoff) nicht sofort, sondern zeitverzögert feststellbar. In 50 m Tiefe verringerte sich die Phosphor Konzentration von 60 µg/l (1973) auf 12,5 µg/l (2000).
Schulz, L., M. Ambros, R. Fresner, W. Honsig-Erlenburg, G. Kerschbaumer, M. Konar, E. Lorenz et al.
Veröffentlichungen des Kärntner Instituts für Seenforschung
Mit der biologischen Bestandesaufnahme des Stappitzer Sees wurde ein naturbelassenes alpines Gewässer untersucht, dessen Ergebnisse Grundlagen liefern, die zum besseren Verständnis von künftigen Gewässerentwicklungen beitragen. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden die Daten gemäß den Anforderungen der Berichtspflicht für „NATURA 2000“ Gebiete bzw. Lebensraumtypen erhoben.
Schulz, L., M. Ambros, R. Fresner, W. Honsig-Erlenburg, B. Hummizsch, M. Mairitsch et al.
Veröffentlichungen des Kärntner Instituts für Seenforschung
Der Millstätter See hat sich im Zeitraum von 1970 bis 2002 vom mesotrophen zum schwach mesotrophen Gewässer entwickelt. Das Epilimnion des Millstätter Sees reagierte nach dem Fernhalten der häuslichen Abwässer mit einer Verbesserung der optischen Qualität, einer Verringerung der Gesamt-Phosphor-Konzentration (von 21 µg/l 1973, auf 9 µg/l 2003) und erst ab 1996 mit einer merkbaren Verringerung der Schwebe-Algenmenge. In der Tiefe des Millstätter Sees war eine Reduktion der Nährstoffe (Phosphor und Sticksoff) aufgrund des mächtig ausgebildeten Monimolimnions nicht zu erkennen. Im sauerstofffreiem Monimolimnion kam es zur Anreicherung von Ammonium und zu Phosphor-Rücklösungsprozessen aus dem Sediment. Diese Vorgänge, die als interne Düngung bekannt sind, überlagern die Erfolge der Sanierung im Einzugsgebiet des Millstätter Sees.Die Algenbiomasse reagierte aufgrund der internen Düngungsvorgänge mit einem Anstieg der Schwebe-Algenmenge, ein Rückgang war erst ab 1995 zu erkennen. Planktothrix rubescens (Burgunderblutalge), die 1972 und 1973 im Millstätter See eine Massenentwicklung zeigte und den Badebetrieb weitgehend zum Erliegen brachte, hat seit der Sanierung des Einzugsgebietes keine Algenblüten mehr entwickelt und nimmt im Algenplankton eine untergeordnete Rolle ein. Die Zusammensetzung und das Größenspektrum des Zooplanktons im Millstätter See lässt einen nur mäßig hohen Fraßdruck seitens planktivorer Fische erkennen. In diesem Zusammenhang sei auf eine besondere Cladocere, Bythotrephes longimanus, hingewiesen, die für den Millstätter See ab 1967 als verschollen galt. Über Mageninhaltsanalysen im Zuge einer fischökologischen Diplomarbeit (WASSERMANN 2000) gelang ein indirekter Nachweis.
Kärntner Institut für Seenforschung (Ed.)
Kärntner Institut für Seenforschung
Im Zentrum des Treffen der Österreichischen Gesellschaft für Limnologie (SIL-Austria), welches im Juni 2012 in Pörtschach am Wörthersee stattfand, standen aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse aus Grundlagen- und angewandter Forschung zum Thema Gewässerökologie.
Kärntner Institut für Seenforschung (Ed.)
Kärntner Institut für Seenforschung
Die Alpenseen stehen im Zentrum der Abschlusstagung zum EU-Projekt SILMAS (Sustainable Instruments for Lakes Management in the Alpine Space), welche im Juni 2012 in Pörtschach am Wörthersee stattfand.
Bei der Konferenz wurden die Ergebnisse aus drei Jahren Projektarbeit aus den Bereichen Bildung, Nachhaltige Entwicklung, Konfliktlösungsmechanismen und Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen und seine Aktivitäten an den Seen präsentiert.
Schulz, L., M. Reichmann, M. Ambros, A. Rauter, R. Fresner & J. Mildner
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Reichmann, M. & L. Schulz
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Reichmann, M. & L. Schulz
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Reichmann, M. & L. Schulz
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Schulz, L., M. Mairitsch, M. Ambros & G. Wieser
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Schulz, L., M. Mairitsch & M. Ambros
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Schulz, L., M. Mairitsch & M. Ambros
Amt der Kärntner Landesregierung & Kärntner Institut für Seenforschung
Oberauer, J. & G. Wieser
Kärntner Institut für Seenforschung
Projekte aus den den Themenbereichen Seen, Fließgewässer und Fischerei geben einen Einblick in Kärntens Gewässerforschung.
Oberauer, J.
Kärntner Institut für Seenforschung
Das Kärntner Institut für Seenforschung freut sich, ein arbeitsreiches Jahr erfolgreich abzuschließen. Im Jahresbericht 2009 werden die Projekte und Aktionen des Kärntner Instituts für Seenforschung präsentiert.
Wieser G., M. Ambros, M. Konar, E. Lorenz, J. Mildner, J. Oberauer, U. Prochinig, A. Rauter et al.
Kärntner Institut für Seenforschung
Böhmichen, J.
Kärntner Institut für Seenforschung
Mit der im Jahr 2000 in Kraft getretenen Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union (EU-WRRL) wird für die europäischen Gewässer der gute ökologische Zustand angestrebt, wobei die Durchgängigkeit der Fließgewässer als eine Voraussetzung für die Ausbildung intakter und gewässertypischer Lebensgemeinschaften angesehen wird. Fischaufstiegshilfen (FAHs) dienen dazu, die durch Querbauwerke (z.B. Wasserkraftanlagen) für Fließgewässerorganismen unpassierbaren Gewässerabschnitte wieder durchgängig zu machen. Da Fische verschiedenste Arten von Wanderungen ausüben und auf die Erreichbarkeit geeigneter Laich- oder Nahrungshabitate angewiesen sind, haben Wanderhindernisse eine deutlich negative Auswirkung auf die Fischfauna.
An der Gurk in Kärnten gibt es aktuell 23 solcher Wanderhindernisse, wovon 11 bereits mit Fischaufstiegshilfen ausgestattet wurden. Derzeit mangelt es noch an belastbaren Untersuchungsergebnissen, um die Funktionsfähigkeit solcher Anlagen sicherzustellen. Am Wehr des Ausleitungskraftwerks an der Gurk in Zwischenwässern ist 2007 eine FAH gebaut worden, im Jahr 2009 wurde auch am Kraftwerk Rain eine solche Anlage errichtet. Die vorliegende Arbeit hat sich mit der Funktionskontrolle dieser beiden FAHs befasst. Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit wurden biologische und hydromorphologische Untersuchungen vorgenommen. Darunter fielen Fischbestandsaufnahmen in den betroffenen Gewässerabschnitten, Reusenuntersuchungen innerhalb der FAHs und Strömungsmessungen mit einem hydrometrischen Flügel. Der tatsächliche Fischaufstieg durch die FAHs wurde über einen gewissen Zeitraum dokumentiert und es wurden die Lockströmungsverhältnisse zu den Anlagen untersucht. Darüber hinaus wurden an jeder FAH die Abmessung, Beschaffenheit und die Strömungsverhältnisse gemessen, um diese Ergebnisse mit den Ansprüchen der vorkommenden Fischarten und mit den Bauvorgaben aus der Literatur zu vergleichen. Weitere angewendete Methoden waren Fischmarkierungen und Videoüberwachungen.
Rechberger, A.
Dipl. Univ. Graz
KIS
Kärntner Institut für Seenforschung
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Kärntner Institut für Seenforschung
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L. Schulz
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