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Kärntner Institut für Seenforschung - Naturwissenschaftliches Forschungszentrum
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Alp-Water-Scarce Partnertreffen in Belluno

„Alp-Water-Scarce - Wasser Management Strategien gegen Wasserknappheit in den Alpen“

12. März 2010

In Belluno (Regione Veneto, Italien) fand vom 8. bis zum 10 März 2010 das dritte internationales Partnertreffen des Projektes „Alp-Water-Scarce“ statt.

Zur Halbzeit des Projektes berichteten die Partner über den Stand ihrer Erhebungen und präsentierten erste Ergebnisse. Daraus ging hervor, dass der Begriff Wasserknappheit differenziert zu betrachten ist. Wichtig ist es, zwischen anthropogen und natürlich – klimatisch bedingter Wasserknappheit zu unterscheiden.
Aus 28 Testgebieten wurden quantitative und qualitative Daten über Wasserangebot und Wasserverbrauch gesammelt, langjährige Datenreihen ausgewertet und gegebenenfalls neue Messstellen errichtet. Auf Basis dieser Untersuchungen werden regionale Konzepte und Wassermanagementstrategien entwickelt, die die Wasserversorgung für die unterschiedlichsten anthropogenen Nutzungen (Trinkwasser, Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen, Wasserkraft, Kühlwasser, …) auch künftig gewährleisten.
Auch die Erhaltung einer reichhaltigen aquatischen Artenvielfalt ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit dem optimalen und minimalen Wasserabfluss zur Gewährleistung der Artenvielfalt eines Gewässersystems. Es wird nach aquatischen Indices geforscht, die sich zur Früherkennung von Wasserknappheit eignen.

Ziel des gesamten Projektes ist die Entwicklung von Szenarien, die auf regionaler Ebene die Auswirkungen einer Wasserknappheit verringern. Die Diskussionen dazu haben auf Basis langjähriger Datenreihen im Rahmen des Treffens in Belluno begonnen.
Langschwanzkrebs; Foto: Santner

WasserLeben: Bythotrephes longimanus (Langschwanzkrebs)

09. März 2010

Diese Art ist in Kärnten nur im Millstätter See zu Hause. Lange galt sie auch hier als verschollen, bis sie im Jahr 2003 durch die Analysen der Fischmägen von Reinanken wieder nachgewiesen werden konnte.

Fortpflanzung: Jungfernzeugung: von Mitte Juni bis Oktober, Sexualperiode von September bis Jänner. Die Gelegestärke beträgt in der Regel 3 - 6 Eier. Die Geburt erfolgt durch Zerplatzen des Brutsackes, darunter hat sich ein neuer gebildet. Die Dauereier werden im Brutraum durch eine kleine Öffnung am hinteren Schalenrand des Weibchens befruchtet.

Aus: WasserLeben. Kärntner Seen - ein Naturerlebnis für Groß und Klein
Broschüre erhältlich im Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 5 - Kultur, Fr. Sonja Kribitz
Spitalgasse 14, 9020 Klagenfurt am Wörthersee,
Tel: 050 536 40552, Email: sonja.kribitz@ktn.gv.at
Preis: € 2,50

Seeforelle; Foto: Santner

Tag des Artenschutzes - Seltene Fischarten

03. März 2010

Am 3. März 1973 wurde die Schlussakte des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES - Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) unterzeichnet. Seitdem findet jährlich am 3. März der internationale Tag des Artenschutzes statt.

Das KIS stellt heute 4 vom Aussterben bedrohte Fischarten aus Kärntner Gewässern vor.

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Köcherfliegenlarve; Foto: Konar

Neuer Leitfaden

24. Februar 2010

Der Leitfaden für die Erhebung der biologischen Qualitätselemente ist in der neuen Version Feber 2010 erhältlich.

Der nun vorliegende Leitfaden besteht aus mehreren Handbüchern und ist die offizielle Arbeitsanweisung des BMLFUW.

Leitfaden für die Erhebung der biologischen Qualitätselemente (Neue Version Feber 2010)
Helm-Wasserfloh; Foto: Santner

WasserLeben: Daphnia cucullata (Helm-Wasserfloh)

18. Februar 2010

Als Warmwasserform ist der Helm-Wasserfloh in vielen Kärntner Seen anzutreffen. Sein Temperaturoptimum liegt zwischen 10 und 22 °C, unter 6 °C wird die Jungfernzeugung eingestellt.

Fortpflanzung: Durch Jungfernzeugung werden hauptsächlich Weibchen gebildet. Männchen kommen nur selten vor. Die befruchteten Dauereier können bis zu 50 Jahre am Gewässergrund überdauern, um dann wieder das Freiwasser zu besiedeln.

Aus: WasserLeben. Kärntner Seen - ein Naturerlebnis für Groß und Klein
Broschüre erhältlich im Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 5 - Kultur, Fr. Sonja Kribitz
Spitalgasse 14, 9020 Klagenfurt am Wörthersee,
Tel: 050 536 40552, Email: sonja.kribitz@ktn.gv.at
Preis: € 2,50
Mysteriöse Löcher in der Eisdecke des Millstätter Sees; Foto: F. J. von Keller

Mysteriöse Spuren auf dem Eis

15. Februar 2010

Dieses Foto mit auffallenden schwarzen Löchern auf der schneebedeckten Eisfläche des Millstätter Sees erreichte uns in den vergangen Tagen. Ein aufmerksamer Anrainer stellte die Frage: „Woher kommen die dunklen Flächen (Löcher) in der mittlerweile weiß verschneiten Eisdecke?“
Von Anrainern wird berichtet: „Früher hat man an diesen Stellen ein Loch in das Eis geschlagen und mit einer Lunte ein Flamme entzündet, die eine Zeit lang brannte“ – „Brennende Eislöcher“.

Es existieren zwei Theorien, wie die Löcher in das Eis gelangen...

Bildergalerie Löcher im Eis

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Info-Box:

Aktuelles

Biodiversität - Vielfalt des Lebens
Der rotgefärbte Eudiaptomus gracilis schützt sich durch seine Farbpigmente vor UV-Strahlen; Foto: G. Santner
Seen- bericht
Mädchen mit Taucherbrille; Foto: Lorber
Badewasser- qualität
Badende; Foto: Lorber

Termine

12. März 2010: 24. Treffen Deutschsprachiger Diatomologen mit internationaler Beteiligung vom 12. bis 14. März 2010 in Reichenau am Bodensee

13. März 2010: Methodikkurs Qualitätselement Fisch in Fließgewässern im BAW-IGF in Scharfling

22. März 2010: Tag des Wassers

23. März 2010: Phytobenthos-Makroaspekte Bestimmungskurs im BAW-IGF in Scharfling vom 23. bis 26. März 2010

10. April 2010: Amphibien-Exkursion zum Eiblhofmoor bei Pischeldorf

Links

Kärntner Institut für Klimaschutz

Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten

Lebensministerium

Umweltbundesamt

Bundesamt für Wasserwirtschaft (Wien)

Bundesamt für Wasserwirtschaft (Scharfling)

Biologiezentrum: Fachpublikationen zum Download

 

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